Mittwoch, 20. März 2013

Wieso wird mir immer das weggenommen was mir am wichtigsten ist? Macht es anderen Spaß zusehen wie sie mein Leben zerstören?

Ich bin hier grad am Verzweifeln weil mir einfach gerade alles genommen wird, meine Freiheit, mein Zufluchtsort, mein Leben. Ich weiß nicht ob es diese Person bewusst oder unbewusst macht und ich weiß nicht wie ich darauf reagieren soll!?

Soll ich die Person ignorieren? Ansprechen kann ich sie ja nicht, das würde ich mich nicht trauen und es ist auch nicht Illegal was die Person macht aber trotzdem fühlt es sich an als würde meine Welt gerade zusammen brechen.

Ich kann die Situation nicht genau beschreiben, das ist sehr kompliziert und auch mit meinen Gefühlen komme ich gerade nicht klar.

Eigentlich ist es gut was diese Person/Personen macht/machen aber auf der anderen Seite geht es mir einfach nur auf die Nerven weil es mich persönlich sehr verletzt.
 
 

lautlos.

Wieso werde ich immer in Gespräche verwickelt die irgendwann, irgendwo in der größten Psycho scheiße landen?

Ich hasse Menschen und es ist grausam was sie einem alles antun können. Ich hasse Menschen die viele Fragen stellen, hasse lange Gespräche… Mit jeder frage, mit jedem Wort, mit jedem Satz stirbt ein Stück meiner Fassade, und das soll es nicht. Ich habe Angst mich zu versprechen, Angst davor irgendwas über mich zu verraten dass mich noch später jahrelang verfolgen wird. Ich habe Angst Andeutungen auf mein wahres Ich zu machen, Angst davor was dann Menschen alles von mir wissen.

Es ist schwer für mich ohne Hintergedanken zu reden, Angst verletz und erkannt zu werden. Ich lasse mich nicht gerne in Gespräche verwickeln, vor allem nicht wenn der Gesprächspartner total über Psychologie und so ein Dreck Bescheid weiß.

Ich rede zwar viel, aber dies nur um den heißen Brei und mit Bedacht.


Montag, 18. März 2013

Freitag, 15.03.2013

Freitag 15.03.2013

Ich war am Wochenende weg, 3 Tage lang, mit Freunden in einer Waldhütte, 24 Stunden lang. Für manche bedeutet das Spaß pur, für mich aber nicht unbedingt.

24 Stunden lang Menschen um mich rum, ich kann mich nirgends verkriechen, kein Zimmer abschließen, alleine sein, nichts. Privatsphäre hat man hier nicht wirklich. Ich frage mich wieso ich überhaupt zugestimmt habe. Das war eine Kurzschlussreaktion, ich war an diesem Tag einfach zu glücklich… überwältigt von meinen positiven Gefühlen die sagenhafte 4 Stunden gehalten haben, hab ich kurzfristig zugestimmt. Segen oder Fluch? Heute Morgen war ich noch voll demotiviert, wollte schon absagen weil die letzten Tage und Wochen einfach wirklich NICHTS geklappt hat, jetzt sitz ich hier und hoff dass mir niemand über die Schultern schaut während ich schreibe.

Alle sind draußen Tischkickern, ich meide es, ich hasse Menschen. Traurig aber wahr. Was das Wochenende noch so bringen wird kann ich nicht sagen, es gibt zwei Möglichkeiten, positiv zu denken und das Beste daraus zu machen und mit guten Freunden Spaß zu haben ODER pessimistisch zu sein, mich zu verkriechen und eine auf Oberzicke zu machen die von nichts und niemandem was wissen will. Ich versuche so gut es geht positiv zu denken, aber trotzdem habe ich mich vorhin feige in ,,unserem Zimmer‘‘ verkrochen und hab ein paar Mal mit sehr bösen Gedanken gespielt die ich zum Glück überwunden habe als ich die Klingen in meinem Koffer sah, ich durfte nicht, nicht hier. Es war Schweine kalt, deswegen musste ich wohl oder übel wieder den Raum verlassen, dadurch dass ich nichtmehr alleine war als ich in den nächsten raum ging, verflogen meine schlechten Gedanken wieder, sie sind nicht gut für mich und in diesem Moment war ich dankbar dass ich nicht alleine war, auch wenn ich mich immer nach Einsamkeit und ruhe sehne.

Ich bin  gespannt wie sich das Wochenende noch entwickelt. Was passiert wenn ich wieder meine ,,Depri-Phase‘‘ bekomm? Dann ist wirklich alles vorbei. Ich habe meine Klingen dabei, sie werden mich im Notfall verrückt machen, weil ich weiß dass ich sie unbedingt auf meinem Arm spüren möchte, gleichzeitig wird es schwer die Schnitte wieder zu verbergen. Das Risiko ist zu groß. Sie sind Rettung und Killer zugleich. Sie liegen in meinem Koffer, Innentasche, erstes Fach. Was mich auch schon seit wenigen Wochen davon abhält mir die haut aufzuschlitzen ist das ich bald einen Allergie Test habe bei dem mein linker Unterarm entblößt wird. Mehr Schnitte und narben darf ich mir also nicht leisten, erst wieder nach dem Test, was nicht heißen soll dass ich mir danach gleich wieder die Klinge an dem Arm leg, wenn ich mich unbedingt ritzen will dann kann ich das auch, mein Körper hat noch mehr Stellen die man aufschneiden kann.

Kurzer Themawechsel!

Es sind fast alle betrunken, eigentlich bin ich ja hier die einzige die kein Alkohol trinkt, wenn mich jemand fragt wieso dann sage ich immer dass es aufgrund meiner Allergie Tabletten nicht geht, aber mein Verzicht hat nichts mit meinen Tabletten zu tun.  Ich habe Angst davor Alkohol zu trinken, habe Angst anzufangen und nicht mehr aufhören zu können. Bekannt ist ja das Betrunkene das aussprechen was Nüchterne denken. Wer weiß was ich alles im betrunkenen zustand erzählen würde. Von meinen Narben, Selbstmordgedanken, der Schläge zu Hause und Minderwertigkeitskomplexen. Ich würde ja am nächsten Tag nichts mehr davon wissen aber die anderen vielleicht schon. Ich probiere es erst gar nicht aus, das Risiko etwas zu verraten ist zu groß.





Montag, 11. März 2013

halt dem Druck stand.

Halli-Hallo-Hallööchen!

Bei mir ist zurzeit so viel los dass ich einfach keine Zeit zum Schreiben finde und vielleicht wäre das auch mal wieder nötig.

In letzter Zeit ist sehr sehr sehr viel passiert und das meiste weiß ich schon gar nicht mehr L

Ich bin gerade überglücklich weil ich sehr viele düstere und traurige tage überstanden habe ohne an meine Klinge zu denken. Über 1 Monat war es her dass ich mich das Letze mal selbstverletz habe, um genau zu sein war es der 30.01. es ist nicht so lange aber für mich ist das eine sehr sehr lange Zeit, eine Zeit in der ich glücklicher geworden bin, eine Zeit in der ich stärker geworden bin und eine Zeit in der ich jedem gezeigt habe dass ich gut so bin wie ich bin. Für viele ist ein Monat nicht sehr lange aber für mich schon. Ich kann stolz auf mich sein dass ich auf die Klinge verzichtete, selbst dann als es mir richtig scheiße ging, aber wenn ich es diesen Monat geschafft habe dann werde ich das auch den nächsten Monat schaffen und den über nächsten.  
Trotzdem, egal wie glücklich ich an manchen Tagen bin schleicht sich trotzdem das Gefühl ein nichts wert zu sein, ja natürlich, man kann seinen Lebensstil und seine  Gedanken nicht von heute auf morgen ändern. Es braucht Zeit und ich werde es schaffen. Am Freitag ( 08.03) war es zum Beispiel so dass in der Kindergruppe wo ich leite eine Geschichte vorgelesen wurde die davon handelte dass jeder gut ist so wie er ist und ich konnte da einfach nicht meine Tränen in mir halten. Ich hasse es diese Kinder anzuschauen und zu denken was wohl mal mit ihnen passieren wird, wie sie sich innerlich verändern werden, ich weiß mit Sicherheit dass mindestens 1 Kind von dieser Gruppe irgendwann mal so enden wird wie ich, das bricht mir das Herz. Zurück zum Thema. Die Geschichte hat mich echt mitgenommen, keiner kann verstehen wieso, nur ich, du bist gut so wie du bist, das ist für mich fremd, ich hab mich immer nutzlos und wertlos gefühlt, wie ein Lückenfüller auf der Welt, diese Worte lösen in mir eine bedrückende Stimmung aus. Ich hab mich nie gut genug gefühlt und dann so eine Geschichte zu hören erinnert mich auch an eine Zeit in der ich jeden Tag zur Klinge gegriffen habe, aus Selbstmitleid und selbsthass, und jetzt soll mir jemand sagen dass ich da ruhig bleiben soll wenn dir jemand sagt wie toll und wertvoll du bist? Niemals. Es ist wichtig für mich dass ich positiv bleibe und nicht mehr in so ein Loch falle, ich weiß dass es wieder Rückfälle geben wird aber die sollen sehr selten sein.

Und wo wir beim Rückfall sind…

Heute, ich wäre fast zusammengebrochen, in meiner Klasse, in der Schule. Furchtbar wie grausam und hinterhältig manche Menschen sein können. Über mich wurde gelästert und ich musste nicht zwei Mal überlegen wem diese Stimme  gehörte, ich wusste es sofort, genau dem Mädchen die seit der 2. Klasse nichts Besseres zu tun hat als mich vor allen schlecht zu machen, Gerüchte über mich zu verbreiten und mir einfach nur meinen Spaß verderben. Glaubt mir, eine krumme, blutige Nase würde ihr gut stehen ;)

Auf jeden Fall… es war eig. Nichts Besonderes, wer weiß wieso sie sich wieder so aufregt, wahrscheinlich um einfach im Mittelpunkt zu stehen, kleiner Freak wie sie ist.

Es ging nur darum dass mich ein Junge aus der Klasse in Facebook gefragt hat was wir für die englisch Arbeit lernen müssen. Das war’s. Die ist doch echt bescheuert hahaha!

Dann gleich die Frage… ,,wieso schreibst du mit der“, ,,schreib doch nicht mit der“, ,,schreibst du wirklich mit der“ , ,,was schreibst du mit der“

Ich saß auf der gegenüberliegenden Seite und dachte nur so ,,Mädel, komm mal runter, man hört dich bis nach Mexiko“ die ist so abgespaced, ihr könnt euch das nicht vorstellen hahaha! Sie bringt mich sogar zum Lachen, so eine süße!!!

Das war ja eig. Nicht schlimm aber das schlimmste war einfach nur dass mich keiner verteidigt hat, er hat mich nicht verteidigt und auch meine Freunde die bei ihr saßen haben nichts gesagt, als hätten sie es überhört, haben sie aber nicht, da bin ich mir sicher. So ein verlogenes pack, ganz ehrlich. Seine eigenen Freunde verraten nur damit man SIE zufriedenstellt. In dem Augenblick konnte ich für nichts mehr garantieren. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie gerne ich sie einfach nur links und rechts Ohrfeigen würde, es hört sich jetzt hart an aber sie ist einer von den Gründen wieso ich mit der ganzen scheiß ritzenkacke angefangen habe. Bitches are everywhere!!!

So gerne hätte ich heute wieder zur Klinge gegriffen, aus dem Grund dass ich einfach nichts wert bin, aber irgendwie schaff ich es zur Zeit diese Gefühle ohne die klinge abzubauen, fragt mich nicht wie ich das mach und wieso auf einmal.

So viel zu meinen Wochen… bis irgendwann.
 

 

 

Sonntag, 3. März 2013

meine Gedanken bringen mich um

Trotz dass ich zurzeit wirklich glücklich bin kommt trotzdem immer das Gefühl durch nichts wert zu sein, nicht geliebt zu werden nicht beliebt und hübsch genug zu sein.

Ich versuche wirklich mir selber einzureden dass ich gut genug bin, das es gut ist so wie ich bin, ich versuche es wirklich sehr mich nicht immer mit anderen zu vergleichen, die hat viel schönere haare, sie ist viel hübscher, ist beliebter hat mehr Freunde. Aber wenn man das schon so lange macht dann kann man nicht von heute auf morgen damit aufhören. Das ist alles in meinem Kopf und meine Gedanken lassen mir keine Ruhe. Ich muss aufhören mich selber immer runter zu machen, aber wie? Es ist schwer immer positiv über sich zu denken wenn dir jeder deiner Fehler auflistet wird und dir ständig gezeigt wird das du nicht gut genug bist. Ich bin die beste Freundin bis man eine bessere gefunden hat, eine die hübscher und beliebter ist. Ich muss mir echt selber angewöhnen dass das alles egal ist, es ist egal was andere über mich denken, es sollte mir eigentlich so egal sein aber das ist es nicht, leider.


Mittwoch, 27. Februar 2013

Dankbarkeit


Es fühlt sich komisch an mal wieder glücklich zu sein. Glücklich zu sein erscheint mir so fremd, so unecht.

Ich wollte immer nur glücklich sein und jetzt wo ich es bin weiß ich nicht ob ich das überhaupt noch will. Sehr kompliziert ich weiß, ich verstehe es ja selber nicht.

Ich habe ,,verlernt“ glücklich zu sein, wusste nicht wie es ist glücklich zu sein, hatte das Gefühl verloren.

Eine Person hat es geschafft mich wieder aufzubauen. Ich liebe sie mehr als alles andere, ich kann meine Dankbarkeit nicht ausdrücken. Sie hat mir den Schmerz genommen, hat mich aufgeheitert ohne dass sie weiß wie es mir wirklich geht, sie bringt mich immer zum Lachen und ich empfinde nur tiefe Dankbarkeit dafür!

Manche sagen wir sehen aus wie Schwestern, sehr süß und ich muss sagen, dass wir uns in manchen Gelegenheiten echt ähnlich aussehen, fast wie Schwestern. Ich kannte sie schon länger aber irgendwann hat man halt den Kontakt ein bisschen verloren, wie das halt so ist wenn man sich fast nicht mehr sieht. Vor ein paar Wochen hat man dann mehr Zeit miteinander verbracht weil man im gleichen verein ist und man hat gemerkt wie sehr man sich gefehlt hat.

Es ist immer wieder eine große Freude für mich sie zu sehen, denn mit ihr verbinde ich Gelassenheit, Freude, Hoffnung und glücklich sein.

Wir ähneln uns in unserem Verhalten sehr, denken gleich, haben ziemlich gleiche Interessen, hören die gleiche Musik und wir finden einfach die gleichen Dinge toll!

Auch wenn man bis vor paar Wochen lange nichts mehr zusammen unternommen hat kam es einem so vor als hätte man jeden Tag zusammen verbracht. Es fühlt sich an als würde ich schon alles von ihr kennen (auch wenn das nicht der Fall ist).

So ein Gefühl der Sicherheit gibt mir nicht jede Freundin aber sie schafft es trotzdem. Wir bezeichnen uns selber als Seelenverwandt. Auch wenn es kindisch erscheinen mag aber irgendwas muss doch dran sein wenn viele sagen wir seien uns so ähnlich, wie Schwestern.

Wir können über so einen Mist reden und es ist einfach nur super lustig mit ihr was zu machen. Wir haben beide die bescheuertsten Ideen und niemand würde mich so verstehen wie sie es tut. Wir sind einfach nur zwei lebensfrohe Mädchen.

Ich und Lebensfroh, fast schon ein Fremdbegriff für mich. Sie macht mich zu einem besseren Menschen und zeigt mir für was es sich lohnt zu leben.
 
 
 
 

Samstag, 23. Februar 2013

Ich bin das Buch, welches immer angefangen, aber nie zu Ende gelesen wird.


Sie sagen sie lieben mich, verteidigen mich aber nicht wenn jemand was gegen mich sagt sondern stimmen zu.

Sie sagen sie beschützen mich, aber am Ende fallen sie mir in den Rücken.

Sie sagen sie sind immer für mich da, doch haben mich schon längst verlassen.

Freunde sind nicht gleich Freunde. Die einen treten dich, die anderen lieben dich, die anderen betrügen dich und andere segnen dich.

Nichts ist für immer, das weiß ich. Auch keine Freundschaften. Irgendwann lebt man sich auseinander weil man einfach keine Zeit mehr füreinander hat und weil andere Personen so viel interessanter Wirken.

Was tun wenn die ,,Beste Freundin“ eigentlich gar keine Freundin ist? Sie  ignoriert mich wenn es mir schlecht geht, lacht mit anderen wenn ich am Weinen bin, hält lange Reden wenn ich jemandem zum Zuhören brauche.

Für mich hat man keine Zeit, das weiß ich ja schon lange, mich aber dann zu beschuldigen dass wegen mir die Freundschaft auseinander bricht ist zu viel des guten.

Man hat sich nichts mehr zu sagen, trifft sich immer seltener und verliert das Interesse, vielleicht musste es ja so kommen.

Vor ein paar Wochen ging es mir richtig gut, ich habe viele neue Leute kennengelernt und ich habe meinen Seelenverwandten gefunden (ja, ich glaube an so was), mehrere Wochen hab ich weder etwas von meiner Freundin gehört noch irgendwas von ihr gesehen. Sie war nie da wenn ich sie brauchte. Mehrmals hatte ich sie darum gebeten zu kommen, mich zu unterstützen, nie war sie da.

 

Ich bin das Buch, welches immer angefangen, aber nie zu Ende gelesen wird.
 
 
 

Mittwoch, 20. Februar 2013

happy birthday.


Mal wieder verfolgt mich das Gefühl nichts wert zu sein, sehen wir der Wahrheit ins Gesicht, ich bin es.

Heute hab ich Geburtstag, für manche ist das der Tag an dem sie extra früher aufwachen um sich besonders schön zu machen, ich würde am liebsten den ganzen Tag in meinem Bett liegen, aber man muss ja in die Schule gehen.
Ich hasse es in die Schule zu gehen, und noch mehr an meinem Geburtstag.

Wenn dich alle anstarren, manche können das nicht ertragen, ich hab das Problem nicht, an mir läuft jeder vorbei als wäre ich Luft. Es macht mir nichts aus, ist auch besser so. Es ist mir auch egal damit die meisten Leute meinen Geburtstag vergessen haben, es ist mir egal. Den Tag hasse ich sowieso mehr wie alle andren Tage im Jahr. Für was wird man denn gefeiert? Dafür dass man noch lebt? Verwandte melden sich nur dann, einmal im Jahr, und zwar an meinem Geburtstag. Wie wichtig ist man denn anderen wenn man sich nur einmal im Jahr meldet, an einem Geburtstag und  die meisten vergessen es auch noch. Immer dieses dumme Getue, achja wir haben uns ja so lieb bla, bla, bla.

Es ist ja nicht nur so dass es mich aufregt dass jeder zweite meinen Geburtstag vergessen hat sondern auch dass ich heute mit einem Pulli wo die Ärmel am Ellenbogen enden in die Schule gegangen bin, erst hab ich es vergessen als ich mich heute Morgen angezogen habe, dann hab ich es gemerkt aber es war mir egal. Wieso auch immer, immer versuche ich meine Narben zu verdecken aber heute war mir das Scheiß egal. Denkt ihr dass einem meine Narben und Schnitte aufgefallen sind? Ich weiß es ist verwirrend und ich versteh es selber nicht aber auf der einen Seite will man dass jemand von deinen Problemen mitbekommt, dass du mit einer Person darüber reden kannst und dass dich endlich mal jemand zur Seite nimmt. Andererseits will man erst gar nicht damit es jemand rausfindet, es ist ganz komisch und mit Worten unerklärlich. Wie gesagt sind niemand sind meine Narben aufgefallen, auf der einen Seite ist es gut so, dann muss ich mich nicht rechtfertigen, auf der anderen Seite ist es echt scheiße und traurig zu sehen damit man dich eigentlich gar nicht kennt, du weder angeschaut wirst und es gibt dir einfach das Gefühl nichts wert zu sein, wer weiß, vielleicht hat es jemand gesehen, meine Narben sind nicht unsichtbar aber wer weiß, vielleicht hatte die Person Angst was zu sagen, Angst zu fragen, oder einfach nur kein Interesse weil ich eh nicht wichtig bin.

Wie auch immer, ich werde mich einfach wie jeden Geburtstag in meinem Zimmer verkriechen.

Ganz ehrlich, würde ich mir jetzt das Leben nehmen dann würde es keinem auffallen.

Wir sehen uns in der Hölle.
 
 
 
 

Freitag, 15. Februar 2013

Familie.


Was ist wenn man sich zuhause wie eine Fremde Person fühlt, was ist wenn man zuhause Angst hat, Angst davor etwas falsch zu machen, was ist wenn man zuhause einfach nicht mehr ,,zuhause“ nennen kann.

Ich stelle mir oft diese Fragen, nie habe ich irgendwie Liebe erfahren, keine Liebe nur Hass. Man geht sich so gut es geht aus dem Weg, man schafft es nicht mit jemand anders in einem Raum zu sein, aus der Gefahr jemanden gleich eine zu klatschen.

Zuhause werde ich runter gemacht, beleidigt, schikaniert, über mich wird gelacht, über meine Träume, über alles. Nie redet man miteinander und wenn dann kommt nichts Schönes dabei raus. Mir werden ständig Dinge an den Kopf geworfen und werde vor anderen schlecht gemacht.

Natürlich gibt es Streit in jeder Familie keine Frage aber das hier bei mir ist nichtmehr normal. Habe nie Liebe erfahren, nie. Und wisst ihr was das schlimmste ist? Wenn man versucht jemandem zu erklären wie schlimm es einem daheim geht und dann nur die Antwort kommt: deine Eltern lieben dich doch ganz sicher oder so was wie: ach komm, so schlimm ist es doch nicht, geht schon wieder vorbei oder vielleicht so was: Du übertreibst, bestimmt ist es nicht so schlimm. DOCH ES IST SO SCHLIMM!

Ich bin stumpf und dumm, nicht mehr zu rühren, jung, kalt, zerbrechlich, aber was soll man den erwarten wenn man in Mitten von Schlägen aufwächst? Der ständige Terror. Manche finden es hart wenn ich sage dass ich meine Eltern und meine ganze Familie hasse, manche denken ich bin ein undankbares Miststück, vielleicht bin ich das ja auch aber sie wissen nicht wie viel Leid mir schon angetan wurde.

Es gibt kein Tag ohne Türen knallen, Geschrei, Geweine. Niemals.

 

Deine Wünsche werden nicht akzeptiert, in diesem Haus wird rein gar nichts akzeptiert und anerkannt…

Mir wurde nie zugehört, ist das der Grund wieso ich nicht reden kann?

Es wurde nie etwas anerkannt, ist das der Grund wieso ich mich so wertlos fühle?

Ich habe nie Liebe gespürt, der Grund wieso ich nicht fähig bin Liebe zu empfinden?

 
Wer weiß.



Dienstag, 12. Februar 2013

wenn erinnerungen, erinnerungen werden.

Ich weiß nicht wie ich anfangen soll, in letzter Zeit ist so viel passiert, ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt und jetzt, jetzt heißt es wieder Abschied nehmen.

Wir sehen uns zwar immer noch ab und zu aber nicht mehr so wie in den letzten vergangenen Wochen.

Wir haben jeden Tag zusammen gesessen und haben einfach nur Scheiße gemacht, ich habe meine Mädels so ins Herz geschlossen, wir saßen wirklich von Morgens um Elf bis abends um 2 Uhr zusammen und haben einfach nur geredet und Spaß gehabt, Party gemacht und sehr viel gelacht. Ich habe mal für eine Weile meine Schmerzen vergessen, meine Traurigkeit und jetzt, jetzt ist es vorbei. Jetzt sieht man sich nicht mehr weil die unglaubliche Zeit wieder vorbei ist. Wir sehen uns zwar noch aber es ist einfach nicht mehr so wie es war. Manche von denen sehe ich gar nicht mehr bis es wieder nächstes Jahr anfängt.

Es ist so unfair dass alles ein Ende haben muss, die Mädels sind mir so ans Herz gewachsen und ich liebe sie einfach nur so sehr, ich habe in den letzten Wochen so viele neue Freundschaften geschlossen und ich will nicht wahrhaben dass es vorbei ist.

Leute die früher einfach nur irgendwelche Leute waren sind nun meine Besten Freunde geworden. Sie haben mich den Schmerz vergessen lassen, ich liebe sie so sehr.

A. Sagte dass man auch das traurige erleben  muss wenn man immer das schöne hatte, und da hat sie recht. Ich freu mich so auf nächstes Jahr.

Jetzt fällt es mir noch schwer, ich kann nicht aufhören zu weinen, ich bin ein menschlicher Wasserfall. Ich werde sie einfach vermissen, die Erinnerungen, die gemeinsamen Abende, alles.

Mädels, ich liebe euch!