Sonntag, 9. Dezember 2012

a library is a hospital for the mind.

Ich lese total gerne weil dann kann ich endlich mal in eine andere Rolle schlüpfen, egal ob in die Rolle des depressiven Mädchens oder dem Püppchen, es beruhigt mich zu wissen dass ich neben mir ein Buch liegen habe. Sie helfen mir aus der Realität zu verschwinden und ich kann einfach so vor mich hinträumen, mir vorstellen wie die Personen wohl aussehen könnten, ich kann mir ein eigenes Bild von der Person machen, ohne Vorurteile, gar nichts. Jedes Mal wenn ich ein Buch lese vergesse ich die Zeit, ich sinke tief in die Geschichte ein und ich komm nur noch schwer davon weg. Vielleicht lese ich auch Bücher damit meine Welt für einen Moment perfekt scheint? Dann bin ich ein Mädchen das keine Sorgen, keine Ängste und keine Probleme hat. Früher habe ich jeden Tag ein neues Buch angefangen, umso trauriger ist es dass ich jetzt fast keine Zeit mehr dazu habe. Vielleicht ist das der Schlüssel zu meinen Problemen in  letzter Zeit? Die letzten Wochen und tage wurde ich mit Problemen nur so überschüttet, ich habe mehr Zeit zum Nachdenken, und nachdenken führt zu schlechten Gedanken. Ich will diese Gedanken nicht in meinem Kopf haben. Bücher sind meine Drogen und das lesen meine Therapie. Zwei Gegensätze, aber es ist nun mal wahr.