Samstag, 23. Februar 2013

Ich bin das Buch, welches immer angefangen, aber nie zu Ende gelesen wird.


Sie sagen sie lieben mich, verteidigen mich aber nicht wenn jemand was gegen mich sagt sondern stimmen zu.

Sie sagen sie beschützen mich, aber am Ende fallen sie mir in den Rücken.

Sie sagen sie sind immer für mich da, doch haben mich schon längst verlassen.

Freunde sind nicht gleich Freunde. Die einen treten dich, die anderen lieben dich, die anderen betrügen dich und andere segnen dich.

Nichts ist für immer, das weiß ich. Auch keine Freundschaften. Irgendwann lebt man sich auseinander weil man einfach keine Zeit mehr füreinander hat und weil andere Personen so viel interessanter Wirken.

Was tun wenn die ,,Beste Freundin“ eigentlich gar keine Freundin ist? Sie  ignoriert mich wenn es mir schlecht geht, lacht mit anderen wenn ich am Weinen bin, hält lange Reden wenn ich jemandem zum Zuhören brauche.

Für mich hat man keine Zeit, das weiß ich ja schon lange, mich aber dann zu beschuldigen dass wegen mir die Freundschaft auseinander bricht ist zu viel des guten.

Man hat sich nichts mehr zu sagen, trifft sich immer seltener und verliert das Interesse, vielleicht musste es ja so kommen.

Vor ein paar Wochen ging es mir richtig gut, ich habe viele neue Leute kennengelernt und ich habe meinen Seelenverwandten gefunden (ja, ich glaube an so was), mehrere Wochen hab ich weder etwas von meiner Freundin gehört noch irgendwas von ihr gesehen. Sie war nie da wenn ich sie brauchte. Mehrmals hatte ich sie darum gebeten zu kommen, mich zu unterstützen, nie war sie da.

 

Ich bin das Buch, welches immer angefangen, aber nie zu Ende gelesen wird.
 
 
 

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