Sonntag, 9. Dezember 2012

a library is a hospital for the mind.

Ich lese total gerne weil dann kann ich endlich mal in eine andere Rolle schlüpfen, egal ob in die Rolle des depressiven Mädchens oder dem Püppchen, es beruhigt mich zu wissen dass ich neben mir ein Buch liegen habe. Sie helfen mir aus der Realität zu verschwinden und ich kann einfach so vor mich hinträumen, mir vorstellen wie die Personen wohl aussehen könnten, ich kann mir ein eigenes Bild von der Person machen, ohne Vorurteile, gar nichts. Jedes Mal wenn ich ein Buch lese vergesse ich die Zeit, ich sinke tief in die Geschichte ein und ich komm nur noch schwer davon weg. Vielleicht lese ich auch Bücher damit meine Welt für einen Moment perfekt scheint? Dann bin ich ein Mädchen das keine Sorgen, keine Ängste und keine Probleme hat. Früher habe ich jeden Tag ein neues Buch angefangen, umso trauriger ist es dass ich jetzt fast keine Zeit mehr dazu habe. Vielleicht ist das der Schlüssel zu meinen Problemen in  letzter Zeit? Die letzten Wochen und tage wurde ich mit Problemen nur so überschüttet, ich habe mehr Zeit zum Nachdenken, und nachdenken führt zu schlechten Gedanken. Ich will diese Gedanken nicht in meinem Kopf haben. Bücher sind meine Drogen und das lesen meine Therapie. Zwei Gegensätze, aber es ist nun mal wahr.




Donnerstag, 6. Dezember 2012

I'm happy again

Es ist lustig wie  nur eine Person deine ganze Stimmung ändern kann… heute hatte ich weder Hunger noch wollte ich was trinken, ich war so traurig dass ich dachte dass mir jeden Moment die Tränen kommen aber dann, nach einer Weile ging es mir wieder besser und das nur wegen dir. Ich dachte ich besuche dich mal kurz, so aus reiner Höflichkeit, aus Minuten wurden Stunden und aus Stunden wurden noch mehr Stunden und irgendwann war ich wieder so glücklich dass ich all meine Probleme vergessen hatte, ich hatte die schmerzen am Arm vergessen, ich hatte die Schmerzen in meinem Herzen vergessen, ich habe meine Einschnitte auf meinem linken Arm nicht mehr gespürt, es war alles nur noch voll mit liebe. Danke.


Mittwoch, 5. Dezember 2012

fake.

Wann war das letzte Mal als ich bedingungslos glücklich war? Ich kann mich nicht daran erinnern… ich weiß es nicht mehr, ehrlich.

Natürlich denkt jeder ich bin glücklich aber das bin ich so gut wie nie. Passt auf vor den Menschen die immer lachen, die man nie weinend gesehen hat, das sind die, die am meisten Hilfe brauchen. Sie lachen  um für einmal glücklich zu sein. In meinem Herzen ist Eiszeit das ganze Jahr. Ich muss selber auch mich Acht geben, ich bin in letzter Zeit sowieso schwach und ich muss aufpassen dass ich meine Fassade aufrecht erhalte auch wenn das schwer wird. Es ist extrem schwer sein Lachen zu behalten und es grenzt an professioneller schauspielerischer Leistung nie traurig auszusehen und den Schmerz zu überspielen. Ich weiß nicht wie lange ich das noch kann...


Dienstag, 4. Dezember 2012

I lied

Mit Tränen in den Augen stand ich schon vor dir, in einem Moment wo ich gerne alleine gewesen wäre. Du wolltest mit mir reden, ich aber nicht mit dir. Du musst verstehen dass es nicht an dir liegt, sondern an mir, ich kann nicht einfach Leuten von meinen Problemen erzählen und ich weiß dass es auch dir so geht aber trotzdem. Natürlich vertraue ich dir und bitte nimm das nicht persönlich, aber ich kann mich keinem Menschen anvertrauen, egal wer es ist. Wenn ich reden soll verschließt sich mein Mund, die Kehle wird trocken und da steh ich, mit roten Augen, du dachtest ich hätte was getrunken, aber ich bin in meinen Tränen ertrunken. Ich wollte in dem Moment nur noch weg, ich weiß nicht ob es dich verletzt hat dass ich so schnell wieder abgehauen bin wo du mir doch nur helfen wolltest. Du hast mich an meinem Handgelenk festgehalten, wolltest mich zum Umdrehen bringen, aber ich flüsterte nur ‚nein‘. Ich saß alleine an einem Tisch dann kamst du wieder um die Ecke. Hast dich gegenüber von mir gesetzt und hast mir was versprochen. Der Moment in dem ich dir von meinem Blog erzählte. In dem Moment erzählte ich dir dass ich meine Gefühle nicht anders verarbeiten kann. Und es tut mir leid dass ich dich dann danach noch angelogen habe, ich sagte mir geht es jetzt wieder besser… das war gelogen…




Montag, 3. Dezember 2012

please don't leave me.

Ich will nicht dass du mich verlässt, Ich will nicht dass dich jemand aus meinem Leben zieht, ich brauche dich hier bei mir und ich kann es nicht gebrauchen wenn sich jemand einmischt.

Ich habe Angst du verlässt mich, habe Angst dass ich dir nicht mehr so wichtig bin wie ich einmal war. Ich will nicht dass es andere besser machen wie ich, Ich will das nicht.

Man sagt dass sich Menschen erst verlieren müssen um wieder zusammen zu kommen, aber wieso verliert man überhaupt eine Person die einem doch so wichtig ist? Was muss passieren damit sich ‚Seelenverwandte‘ trennen, wie stark die Gefühle sein müssen, und das Leid.

Aber wie stark werde ich darunter leiden, und wie stark wirst du darunter leiden? Wirst du überhaupt traurig sein wenn wir uns nicht mehr so oft sehen, hast du Angst MICH zu verlieren?

Ich hasse es wenn du andere Personen bevorzugst, wobei du doch immer sagst dass wir uns nie trennen würden, trotzdem hältst du dich von mir fern und weichst mir aus.

Keine Ahnung ob wir für immer verbunden sind.

Ich weiß nur dass wir es jetzt noch sind und daran wird sich JETZT auch nichts ändern.

Aber dann ist da noch die Gewissheit  dass du eines Tages die Farbe meiner Augen vergessen wirst.

                                                     
 

Sonntag, 2. Dezember 2012

I'm just afraid.

Einfach ohne Grund traurig sein, von glücklich zu traurig, es muss nicht mal was Schlimmes passiert sein. Es passiert immer wenn ich zu viel Zeit zum Nachdenken habe, abends wenn ich in meinem Bett liege kann ich über alles nachdenken, mich in Sachen reinsteigere ohne es zu merken. Kommt dann noch ein trauriges Lied steht meine Welt Kopf.

Ich habe Angst vor der Zukunft und die schlimmen Dinge der Vergangenheit scheinen wieder Real zu werden. Ein ganz komische Zustand wo ich nicht weiß wie es mir wirklich geht, ich weiß eigentlich bin ich glücklich aber trotzdem laufen mir die Tränen die Wange hinunter. Ich habe keine Ahnung wie ich mich verhalten soll, und ich hab auch keine Ahnung wie andere mich behandeln sollen. Ich weiß selber nicht was ich in der Situation von anderen Erwarte.

Am Ende läuft es immer aufs selbe hinaus: Ich ziehe mich zurück.

Ich kann anderen nicht in die Augen schauen, Ich will das keiner meine Tränen sieht, Ich will nicht dass man mich für schwach hält, kämpfe mit der Schlinge die um meinen Hals geschnürt ist und mir die Luft abdrückt.

Ich kann nichts dagegen machen, ich kann meinem gegenüber nicht einmal in die Augen schauen wenn es mir schlecht geht.
 
 
 

Freitag, 30. November 2012

Daddy's girl? No.

Du kannst dich nicht ein einziges Mal normal verhalten, ständig musst du mich blamieren, mich anschreien oder beleidigen. Wegen dir wollte keiner zu meiner Geburtstagsparty kommen, aus Angst was auf die fresse zu bekommen.

Die aggressiver blick bin ich schön gewohnt, die anderen bekommen Angst, würden am liebsten davon laufen. Weißt du wie viel Angst in mit steckt wenn du mich mit diesem blick ansiehst? Als würdest du mich gleich verprügeln.

Ich habe jedes Mal Angst wenn es heißt dass du mich irgendwo abholst oder irgendwo mitkommst. Solange mich keiner mit dir sieht ist noch alles okay, aber sobald Freunde dabei sind bekomm ich ein unwohles Gefühl. Ich habe Angst dass sie sich von mir anwenden wenn sie dich sehen, angst dass sie denken ich bin so wie du, manchmal denke ich mir dass wir nicht aus der gleichen  Familie kommen. Bei dir werden Konflikte mit einem Schlag ins Gesicht gelöst.

Man sagt man soll sich nicht für seine Familie schämen… Es ist zu spät.

Ich hasse dich Dad.



Donnerstag, 29. November 2012

I don't know

Diese Selbstzweifel bringen mich um. Ich will es nicht mehr hören, ihr sagt zu mir dass ich so wunderschön bin, ich stehe vor dem Spiegel und finde mich hässlich, nicht meinen  Körper, sondern mein Gesicht. Ich hab keine Ahnung wie ich darüber hinweg kommen soll aber irgendwie muss es gehen. Jedes Foto das von mir gemacht wird würde ich am liebsten löschen. Ich bin total selbstkritisch, schaue auf die kleinsten Details in meinem Gesicht und verfluche sie. Ich will einen Tag überstehen ohne zu denken dass ich viel schöner aussehen könnte. Egal wo ich hingehe, ich sehe überall wunderschöne Menschen und ich, ja ich sitze da und frage mich wieso ich nicht auch so sein kann. Menschen die beliebt sind, die selbstbewusst sind und die sich selber hübsch finden. Ich bin keiner von diesem Menschen. Ich bringe mich selbst noch um das weiß ich genau, mit dieser Einstellung kann man nichts erreichen, aber es ist so schwer das Blatt zu wenden wenn man Jahre damit verbracht hat die Makel an sich aufzuzählen...









Mittwoch, 28. November 2012

you've changed


Was hab ich mir nur vorgemacht? Dachte ich wirklich du würdest dich für mich interessieren? Wie konnte ich so dumm sein. Alles war perfekt doch dann hast du dich nicht mehr gemeldet, hast mich in Facebook entfernt, hast deine Nummer geändert, ich kann dich nicht verstehen du sagtest ich bin dir wichtig? Wie oft habe ich dir erzählt dass ich nicht mehr verarscht werden will? Wie oft habe ich dir meine Probleme erzählt? Du sagtest du würdest mich nie verletzten und immer bei mir sein aber das war eine Lüge. Was mir das Herz gebrochen hat war deine sms, sie hat mich zerrissen du hattest Geburtstag, ich schrieb dir eine sms du antwortest ‚wer bist du‘. Du sagtest ich könnte immer zu dir kommen, du hast gesagt ich kann dir vertrauen aber am Ende brichst du mir das Herz mit nur einem Satz, aber das lustige ist dass es nicht mal so weh tut, mir war es irgendwie schon klar gewesen, du schienst so perfekt, du musst eine hacken haben und glaub mir, ich hab ihn gefunden. Ich wurde schon so oft verletzt dass es mir nichts mehr ausmacht, ich sollte weinend im Bett liegen, mich so fühlen als ob meine Welt untergeht aber ich weiß dass das erst der Anfang ist, ich setzte meine Krone wieder auf, wische mir die Tränen aus dem Gesicht und geh hinaus. Tue so als ob nichts gewesen wäre, so wie immer.

Es ist als hätte es meine Tränen nie gegeben.

Donnerstag, 22. November 2012

emotionless.

Manchmal denke ich dass ich kein Herz habe, ich wurde zu oft enttäuscht, belogen und betrogen, mich bringt so schnell nichts mehr aus der Fassung. Mir ist es egal wenn ich mit einer geliebten Person streit habe, es trifft mich nicht mehr, Menschen kommen und gehen. Meiner Mutter ist etwas Schlimmes passiert, manche würden tagelang in der Ecke sitzen und weinen, ich mache mir keine Sorgen. Ich habe kein Herz mehr, es ist leer, kein Platz für Gefühle und so ein kram. Ich werde sowieso nur wieder verletzt. Ich habe eine Mauer um mein Herz gebaut, so wie ich es für richtig halte um den Problemen aus dem Weg zu gehen. Mir ist es egal wie andere mich behandeln, früher oder später wird sich das Blatt wenden und mein Herz wird ein zerrissenes stück sein. Ich kann es selber nicht verstehen wieso ich mir keine Sorgen mache wenn ich dabei bin Menschen die mir wichtig sind zu verlieren. Zu viele Menschen haben sich schon von mir abgewandt, es ist nichts Neues für mich. Ich bin nicht eiskalt geworden, ich habe es nur satt verletzt zu werden.