Natürlich denkt
jeder ich bin glücklich aber das bin ich so gut wie nie. Passt auf vor den Menschen
die immer lachen, die man nie weinend gesehen hat, das sind die, die am meisten
Hilfe brauchen. Sie lachen um für einmal
glücklich zu sein. In meinem Herzen ist Eiszeit das ganze Jahr. Ich muss selber
auch mich Acht geben, ich bin in letzter Zeit sowieso schwach und ich muss
aufpassen dass ich meine Fassade aufrecht erhalte auch wenn das schwer wird. Es
ist extrem schwer sein Lachen zu behalten und es grenzt an professioneller
schauspielerischer Leistung nie traurig auszusehen und den Schmerz zu
überspielen. Ich weiß nicht wie lange ich das noch kann...
walk as if you are kissing the earth with your feet. ~Thích Nhất Hạnh~ ALTER BLOGTITEL: BORN TO DIE
Mittwoch, 5. Dezember 2012
fake.
Wann war das
letzte Mal als ich bedingungslos glücklich war? Ich kann mich nicht daran
erinnern… ich weiß es nicht mehr, ehrlich.
Dienstag, 4. Dezember 2012
I lied
Mit Tränen
in den Augen stand ich schon vor dir, in einem Moment wo ich gerne alleine
gewesen wäre. Du wolltest mit mir reden, ich aber nicht mit dir. Du musst verstehen
dass es nicht an dir liegt, sondern an mir, ich kann nicht einfach Leuten von meinen
Problemen erzählen und ich weiß dass es auch dir so geht aber trotzdem.
Natürlich vertraue ich dir und bitte nimm das nicht persönlich, aber ich kann
mich keinem Menschen anvertrauen, egal wer es ist. Wenn ich reden soll
verschließt sich mein Mund, die Kehle wird trocken und da steh ich, mit roten
Augen, du dachtest ich hätte was getrunken, aber ich bin in meinen Tränen
ertrunken. Ich wollte in dem Moment nur noch weg, ich weiß nicht ob es dich
verletzt hat dass ich so schnell wieder abgehauen bin wo du mir doch nur helfen
wolltest. Du hast mich an meinem Handgelenk festgehalten, wolltest mich zum Umdrehen
bringen, aber ich flüsterte nur ‚nein‘. Ich saß alleine an einem Tisch dann
kamst du wieder um die Ecke. Hast dich gegenüber von mir gesetzt und hast mir
was versprochen. Der Moment in dem ich dir von meinem Blog erzählte. In dem
Moment erzählte ich dir dass ich meine Gefühle nicht anders verarbeiten kann. Und
es tut mir leid dass ich dich dann danach noch angelogen habe, ich sagte mir
geht es jetzt wieder besser… das war gelogen…
Montag, 3. Dezember 2012
please don't leave me.
Ich will
nicht dass du mich verlässt, Ich will nicht dass dich jemand aus meinem Leben
zieht, ich brauche dich hier bei mir und ich kann es nicht gebrauchen wenn sich
jemand einmischt.
Ich habe
Angst du verlässt mich, habe Angst dass ich dir nicht mehr so wichtig bin wie
ich einmal war. Ich will nicht dass es andere besser machen wie ich, Ich will
das nicht.
Man sagt
dass sich Menschen erst verlieren müssen um wieder zusammen zu kommen, aber
wieso verliert man überhaupt eine Person die einem doch so wichtig ist? Was
muss passieren damit sich ‚Seelenverwandte‘ trennen, wie stark die Gefühle sein
müssen, und das Leid.
Aber wie
stark werde ich darunter leiden, und wie stark wirst du darunter leiden? Wirst
du überhaupt traurig sein wenn wir uns nicht mehr so oft sehen, hast du Angst
MICH zu verlieren?
Ich hasse es
wenn du andere Personen bevorzugst, wobei du doch immer sagst dass wir uns nie
trennen würden, trotzdem hältst du dich von mir fern und weichst mir aus.
Keine Ahnung
ob wir für immer verbunden sind.
Ich weiß nur
dass wir es jetzt noch sind und daran wird sich JETZT auch nichts ändern.
Aber dann
ist da noch die Gewissheit dass du eines
Tages die Farbe meiner Augen vergessen wirst.
Sonntag, 2. Dezember 2012
I'm just afraid.
Einfach ohne
Grund traurig sein, von glücklich zu traurig, es muss nicht mal was Schlimmes
passiert sein. Es passiert immer wenn ich zu viel Zeit zum Nachdenken habe, abends
wenn ich in meinem Bett liege kann ich über alles nachdenken, mich in Sachen reinsteigere
ohne es zu merken. Kommt dann noch ein trauriges Lied steht meine Welt Kopf.
Ich habe
Angst vor der Zukunft und die schlimmen Dinge der Vergangenheit scheinen wieder
Real zu werden. Ein ganz komische Zustand wo ich nicht weiß wie es mir wirklich
geht, ich weiß eigentlich bin ich glücklich aber trotzdem laufen mir die Tränen
die Wange hinunter. Ich habe keine Ahnung wie ich mich verhalten soll, und ich
hab auch keine Ahnung wie andere mich behandeln sollen. Ich weiß selber nicht
was ich in der Situation von anderen Erwarte.
Am Ende
läuft es immer aufs selbe hinaus: Ich ziehe mich zurück.
Ich kann
anderen nicht in die Augen schauen, Ich will das keiner meine Tränen sieht, Ich
will nicht dass man mich für schwach hält, kämpfe mit der Schlinge die um
meinen Hals geschnürt ist und mir die Luft abdrückt.
Ich kann
nichts dagegen machen, ich kann meinem gegenüber nicht einmal in die Augen
schauen wenn es mir schlecht geht.
Freitag, 30. November 2012
Daddy's girl? No.
Du kannst
dich nicht ein einziges Mal normal verhalten, ständig musst du mich blamieren,
mich anschreien oder beleidigen. Wegen dir wollte keiner zu meiner Geburtstagsparty
kommen, aus Angst was auf die fresse zu bekommen.
Die aggressiver
blick bin ich schön gewohnt, die anderen bekommen Angst, würden am liebsten
davon laufen. Weißt du wie viel Angst in mit steckt wenn du mich mit diesem
blick ansiehst? Als würdest du mich gleich verprügeln.
Ich habe
jedes Mal Angst wenn es heißt dass du mich irgendwo abholst oder irgendwo
mitkommst. Solange mich keiner mit dir sieht ist noch alles okay, aber sobald Freunde
dabei sind bekomm ich ein unwohles Gefühl. Ich habe Angst dass sie sich von mir
anwenden wenn sie dich sehen, angst dass sie denken ich bin so wie du, manchmal
denke ich mir dass wir nicht aus der gleichen
Familie kommen. Bei dir werden Konflikte mit einem Schlag ins Gesicht
gelöst.
Man sagt man
soll sich nicht für seine Familie schämen… Es ist zu spät.
Ich hasse
dich Dad.
Donnerstag, 29. November 2012
I don't know
Diese
Selbstzweifel bringen mich um. Ich will es nicht mehr hören, ihr sagt zu mir
dass ich so wunderschön bin, ich stehe vor dem Spiegel und finde mich hässlich,
nicht meinen Körper, sondern mein
Gesicht. Ich hab keine Ahnung wie ich darüber hinweg kommen soll aber irgendwie
muss es gehen. Jedes Foto das von mir gemacht wird würde ich am liebsten
löschen. Ich bin total selbstkritisch, schaue auf die kleinsten Details in
meinem Gesicht und verfluche sie. Ich will einen Tag überstehen ohne zu denken dass
ich viel schöner aussehen könnte. Egal wo ich hingehe, ich sehe überall
wunderschöne Menschen und ich, ja ich sitze da und frage mich wieso ich nicht
auch so sein kann. Menschen die beliebt sind, die selbstbewusst sind und die
sich selber hübsch finden. Ich bin keiner von diesem Menschen. Ich bringe mich
selbst noch um das weiß ich genau, mit dieser Einstellung kann man nichts
erreichen, aber es ist so schwer das Blatt zu wenden wenn man Jahre damit
verbracht hat die Makel an sich aufzuzählen...
Mittwoch, 28. November 2012
you've changed
Was hab ich
mir nur vorgemacht? Dachte ich wirklich du würdest dich für mich interessieren?
Wie konnte ich so dumm sein. Alles war perfekt doch dann hast du dich nicht
mehr gemeldet, hast mich in Facebook entfernt, hast deine Nummer geändert, ich
kann dich nicht verstehen du sagtest ich bin dir wichtig? Wie oft habe ich dir
erzählt dass ich nicht mehr verarscht werden will? Wie oft habe ich dir meine
Probleme erzählt? Du sagtest du würdest mich nie verletzten und immer bei mir
sein aber das war eine Lüge. Was mir das Herz gebrochen hat war deine sms, sie
hat mich zerrissen du hattest Geburtstag, ich schrieb dir eine sms du
antwortest ‚wer bist du‘. Du sagtest ich könnte immer zu dir kommen, du hast
gesagt ich kann dir vertrauen aber am Ende brichst du mir das Herz mit nur
einem Satz, aber das lustige ist dass es nicht mal so weh tut, mir war es
irgendwie schon klar gewesen, du schienst so perfekt, du musst eine hacken
haben und glaub mir, ich hab ihn gefunden. Ich wurde schon so oft verletzt dass
es mir nichts mehr ausmacht, ich sollte weinend im Bett liegen, mich so fühlen
als ob meine Welt untergeht aber ich weiß dass das erst der Anfang ist, ich
setzte meine Krone wieder auf, wische mir die Tränen aus dem Gesicht und geh
hinaus. Tue so als ob nichts gewesen wäre, so wie immer.
Es ist als
hätte es meine Tränen nie gegeben.
Donnerstag, 22. November 2012
emotionless.
Manchmal denke
ich dass ich kein Herz habe, ich wurde zu oft enttäuscht, belogen und betrogen,
mich bringt so schnell nichts mehr aus der Fassung. Mir ist es egal wenn ich
mit einer geliebten Person streit habe, es trifft mich nicht mehr, Menschen
kommen und gehen. Meiner Mutter ist etwas Schlimmes passiert, manche würden
tagelang in der Ecke sitzen und weinen, ich mache mir keine Sorgen. Ich habe
kein Herz mehr, es ist leer, kein Platz für Gefühle und so ein kram. Ich werde sowieso
nur wieder verletzt. Ich habe eine Mauer um mein Herz gebaut, so wie ich es für
richtig halte um den Problemen aus dem Weg zu gehen. Mir ist es egal wie andere
mich behandeln, früher oder später wird sich das Blatt wenden und mein Herz
wird ein zerrissenes stück sein. Ich kann es selber nicht verstehen wieso ich
mir keine Sorgen mache wenn ich dabei bin Menschen die mir wichtig sind zu
verlieren. Zu viele Menschen haben sich schon von mir abgewandt, es ist nichts Neues
für mich. Ich bin nicht eiskalt geworden, ich habe es nur satt verletzt zu
werden.
Montag, 19. November 2012
Sorry that I wasn't good enough for you.
Von allen Menschen
die ich kenne warst du mir am wichtigsten, aber die Tatsache wie egal ich dir
bin hat mich schwer getroffen. Ich hatte Angst dass ich dich mal verlieren
werde und jetzt stehe ich fast davor. Man sagst wenn du es liebst lass es gehen,
ich lasse dich gehen, doch werde ich niemals vergessen dass ich nie gut genug
für dich war.
Sonntag, 18. November 2012
I'm growing
Alte Tagebücher
durchlesen und denken wie schön die Zeit doch war. Früher hab ich mir noch
sorgen darum gemacht welche Kleider ich meiner Barbie anziehe, welche schuhe
dazu…
Ich wollte
unbedingt erwachsen werden, aber jetzt merke ich wie schön es doch war. Ganz
egal wie schlecht meine Kindheit war, sie war besser wie jetzt. Mir war nicht bewusst dass je älter ich werde
ich umso mehr Freunde verlieren werde.
Früher habe
ich gehofft dass die Zahn Fee vorbei schaut, heute frage ich mich ob mir überhaupt noch etwas Freude
bereitet.
Ich habe
Angst vor der Zukunft, Angst davor alle meine Freunde gehen zu sehen, Angst zu
sehen wie ich älter werde und sich alles ändert.
Irgendwann
werde ich alleine sein, nichts ist für immer.
Ich spüre
jede Emotion und alle Gefühle von früher wieder. Das Gefühl von Wärme und Liebe wenn ich bei meiner Oma
war, ich weiß noch dass ich traurig war weil mein Bruder mir den Kuchen
weggegessen hat, Erinnerungen bei denen ich heute grinsen muss.
Wie sich das
alles entwickelt hat, Ich und die ganze Welt. Früher bin ich nicht mal an die
Keksdose gekommen, morgen fahre ich schon mit dem Auto in den Supermarkt.
Die Zeit ist
wie im Flug vergangen und das macht mich echt traurig, meine Oma hat gestern
gesagt dass sie sich wünscht dass ich wieder klein bin, dass an Weihnachten das
ganze Geschenkpapier in der Wohnung
rumliegt und ich der Familie ganz stolz meine neue Puppe präsentiere. Aber das traurige
ist, das es nie mehr so sein wird wie es einmal war.
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