Montag, 4. Februar 2013

und tschüss...

Einfach mal alles abstellen, kein Facebook mehr, kein Whatsapp mehr, kein Mobilfunknetz, alles ausgeschalten, wieso? Weil mir jeder auf die Nerven geht. Nicht jeder aber die meisten. Am Ende wird man doch sowieso nur von jedem dumm angequatscht und man diskutiert über sinnlose Dinge. Ich brauch mal Zeit für mich, ich werde von lauter sms und Benachrichtigungen nur abgelenkt. Man richtet sich nur nach anderen und genau dem will ich einen Schlussstrich ziehen. Ich bin unabhängig, hab keine Kontakt mehr zu anderen und hab kein Plan was gerade so alles abgeht, wo und wann die nächste Party ist und was wir für Hausaufgaben aufhaben.

Sowieso frag ich mich wieso wir immer versuchen auf dem neusten Stand zu sein, meistens wird sowieso nur dummes Zeug gepostet und irgendwelche nervigen ,,Freunde“ schreiben dich an, machen dir vielleicht sogar noch Vorwürfe und drücken nicht gerade sehr nett aus dass sie dich echt ziemlich scheiße finden. Darauf kann ich verzichten, vielen Dank.

Dafür habe ich Zeit vieler andere Dinge zu tun, zum Beispiel lesen, das habe ich schon seit Monaten nicht mehr gemacht, es wird mal wieder Zeit, und endlich muss ich mich nicht mehr nach dem piependen Ton an meinem Handy richten.

Ich kann mal wieder einen Film schauen ohne dass ich dabei alle fünf Minuten von einer neuen sms gestört werde.

Und da fällt mir ein dass ich eigentlich mal wieder lernen sollte. Ups.

Für die Menschen die mich nicht jeden Tag sehen die wissen nicht was los ist, schon komisch, auf einmal bin ich weg, man kann mich nicht mehr erreichen. Wenn ich meine Freundin nicht mehr erreichen könnte, egal wo dann würde ich so ziemlich durchdrehen. Aber ich will ja keinem Sorgen bereiten, ich will einfach nur ne Auszeit und wer weiß, vielleicht sind sie ohne mein Gelaber besser dran und haben mehr Spaß. Vielleicht fällt es auch keinem auf dass das kleine Mädchen nicht mehr da ist.


Donnerstag, 31. Januar 2013

keinen interessierts.

Wir leben in einer Welt wo es egal ist wie du dich fühlst, es ist egal wenn du weinend durch die Straßen läufst, manchmal habe ich das Gefühl dass es sowieso niemanden interessiert wenn ich noch hier bin… ein Herzschlag, weg. Es würde keinem auffallen.

Ich weiß nicht ob die Leute nicht fragen weil es sie einfach nicht interessiert oder ob sie einfach nicht wissen wie sie dann mit mir umgehen sollen, wer weiß.

 

Es stellst dich nur eine Frage in meinem Kopf  ,,würde es jemanden interessieren wenn ich morgen Tod wäre“? Eine stark befahrene Autobahn, ein Schritt, weg.

Würde jemand weinen? würde mich jemand vermissen? kaum.

 

Ich habe keine Lust mehr zu reden. Keine Lust mehr zu nichts.
 
 
 
 

Montag, 28. Januar 2013

happiness...

Gestern war ich mal wieder glücklich, hatte keinen einzigen traurigen Gedanken, Erholung.

Gestern war ich mit ein paar Freunden weg, musste bei einem Umzug mitlaufen. Hatte zuerst keine Lust aber wenn man meine Mädels kennt, total aufgedreht und voller guter Laune, sie haben mich damit angesteckt und bin dankbar dafür. Mir ging es richtig scheiße und dann hab ich mit ihnen gelacht und getanzt wie bekloppte und alles war wieder gut. Solange ich nicht immer an die Klinge denke, an die schlechten Seiten im Leben bin ich eigentlich glücklich. Es ist mittlerweile total komisch das aus meinem Mund zu hören, ich bin glücklich, das hört sich schon verdammt Fremd an.

Es ist für mich immer gut Ablenkung zu haben und ich hasse es wenn der Tag zu Ende geht, dann bin ich wieder mit meiner Trauerstimmung alleine und denke einfach viel zu viel nach. Wenn ich keine Zeit zum Nachdenken habe, dann entstehen auch keine Negativen Gedanken aber das ist nicht so leicht diese Gedanken abzuschalten.

Heute bin ich wieder in diesem Loch, Lust auf nichts, einfach nur da liegen, nicht hören, nichts sehen, nichts reden. Einfach da liegen.

Wenigstens weiß ich dass ich noch glücklich sein kann!
 
 

Samstag, 26. Januar 2013

Rückblende.

Ich erinnere mich noch daran wie ich im September mit dem Blog angefangen habe, es hat sich so viel verändert.

Ich hatte Angst dass keiner meinen Blog lesen würde, hatte Angst dass irgendjemand den ich kenne den Blog Link in die Hand bekommt einfach weil ich Angst  hatte das mich jemand damit aufziehen und ärgern würde.

Ich weiß noch wie ich von meinen Träumen geschrieben habe, von meiner Klassenfahrt nach Berlin, von meiner besten Freundin. Ich war noch so glücklich, Ich korrigiere: glücklicher.

Wie viel sich doch ändern kann…

Jetzt hab ich den Blog schon ne weile und es befreit mich immer wieder aufs Neue. Ich habe niemanden zum Reden, deswegen schreibe ich, es tut gut. Es befreit meine Seele. Ich bin beeindruckt wie viel man über seine Gefühle schreiben kann, wie gut es tut und wie befreiend es ist. Ich bin beeindruckt davon wie viele Menschen man damit inspirieren und zum Nachdenken anregen kann, vielleicht gibt es einem nicht das Gefühl alleine zu sein wenn man sich Blogs durchliest die, die eigenen Gefühle wiederspiegelt. Wer weiß.

Irgendwann, in fernerer Zukunft  werde ich den Blog schauen und nachvollziehen können wie ich damals die Welt gesehen habe, all die Höhen und Tiefen, Alles.

Der Blog ist ja so zu sagen mein Tagebuch, sehr persönlich. Manchmal würde ich gerne wissen wer sich meinen Blog durchliest und Wieso überhaupt.

Freitag, 25. Januar 2013

Ich bin nicht glücklich!

Kann man verlernen glücklich zu sein?

Ich glaube ja.

Egal wie sehr ich es möchte, egal wie sehr ich versuche über alle Witze zu lachen, ich kann es nicht.

Dinge über die ich früher stundenlang lachen konnte berühren mich heute nicht mehr. Ich will glücklich sein, ich will lachen, also so richtig, von ganzem Herzen aber irgendwie will das nicht mehr funktionieren.

Ich habe es sozusagen verlernt. Ich kann es einfach nicht.

Ich versuche zu lachen über die kleinen Dinge aber es passiert nichts, es bewegen sich nur meine Mundwinkel, mein Herz bleibt einfach eiskalt stehen und auch meine Augen strahlen keine Freude aus.

Dieses Fake lachen geht mir auf die Nerven. Aber es scheint keinem aufzufallen oder zu stören und genau das ist ja der Sinn.


Donnerstag, 24. Januar 2013

Das Gefühl nichts wert zu sein...

Ich bin mit einem Gefühl aufgewachsen nichts wert zu sein, nirgends reinzupassen und das hat meine Kindheit geprägt und wird auch für immer so sein.

Ich habe nie wirkliche Liebe erfahren, nicht von meinen Geschwistern und auch nicht von meinen Eltern und werde es auch nie. Eigentlich suche ich nur ein bisschen Anerkennung aber zu oft wurde ich angeschrien. Vielleicht ist es so, vielleicht bin ich ja auch nichts wert!?

Dieses Gefühl ist einfach nur beschissen. Das kleine dünne Mädchen dass immer mit leerem Blick durch die Straßen läuft, auf der Suche nach ein bisschen Liebe die mir keiner geben kann, jeden falls nicht genug um mein kaputtes Herz zu füllen.

Ja natürlich, Anerkennung, Aufmerksamkeit das wollen wir doch alle, ich hab sie leider nie bekommen. Ich wurde nie irgendwie gelobt, ständig waren andere besser.

Ich habe es satt.

Ich muss schreien damit man mich überhaupt sieht, leider habe ich die Kraft nicht mehr dazu.


 

 

Dienstag, 22. Januar 2013

Es wird immer schwerer den Schmerz zu verstecken

Es wird immer schwerer den Schmerz, das Leid und die Traurigkeit zu überspielen. Ich habe das Spiel lange genug gespielt, fast ein Jahr glaub ich! Und es wird jeden Tag schwerer und schwerer. Es wird immer schwerer zu lachen obwohl ich weinen möchte, es fällt mir immer schwerer zu reden wenn ich doch lieber schreien würde. Es fällt mir alles so schwer! Ich kann nicht mehr richtig schlafen, ich WILL NICHT schlafen, zu viel Angst davor dass ich etwas schreckliches Träume, zu viel Angst dass mir das was ich in meinem Traum sehe nicht gefallen wird, und das wird es auf jeden Fall nicht. Es ist schwer von manchen Menschen abgestoßen zu werden weil ich ständig traurig bin aber ich verstehe es ja, keiner will mit dem kleinen depressiven Mädchen was zu tun haben, ich mach doch eh nur allen schlechte Laune.

Sie sagen dass Träume wahr werden, haben aber vergessen zu erwähnen dass Albträume auch Träume sind…



 

Montag, 21. Januar 2013

Einfach nur noch krank

Es klingt verrückt und vielleicht für manche schon Geisteskrank aber ich liebe meine Narben. Sie bleiben da, für immer, sie verlassen mich nicht so wie es andere getan haben.

Ich liebe es über sie zu streicheln, für jemanden der es nicht selber erlebt klingt das wirklich krank, ich weiß. Es ist nun mal so. Ich liebe jede einzelne Narbe an meinem Arm, egal ob feine Narben, schmal, tief, kurz, ich mag sie irgendwie alle, und ich will nicht dass sie verblassen. Ich muss damit aufhören, dass weiß ich, aber das ist nicht so einfach! Jedes Mal wenn eine Narbe verheilt bzw. verbleicht habe ich den Drang sie nachzufahren. Jede Narbe, jeder Schnitt erzählt eine Geschichte, sie entstanden als keiner da war, in der dunkelsten Zeit am Tag, sie waren da als es mir richtig scheiße ging und sie bleiben auch noch Wochen und Monate danach, sie sind wie meine besten Freunde die ich nie hatte. Sie zeigen mir dass ich mal wieder eine schwere Phase überlebt habe, dass ich stark genug war die Klinge wieder wegzulegen, sie zeigen mir dass ich noch am Leben bin!

Sie gehen nicht einfach, sie werden immer zu sehen sein das weiß ich und genau das macht mir auch ein bisschen Angst, ich muss nur an den Sommer denken und schon bekomme ich Angstzustände, Wie soll ich den Sommer überleben? Vor allem wenn dann meine Mutter meint dass ich mit nach Italien muss. Hitze, T-Shirts, Bikinis. Dieses Jahr muss ich wohl auf den Sommer verzichten.

















Dienstag, 15. Januar 2013

alles nur leere Versprechungen

Du hast mir versprochen dass du mich nie alleine lässt, dass du mich nie vergisst.

Du hast mir versprochen dass du mich aus dieser Scheiße hier rausholst, dass du mir hilfst wieder auf die richtige Bahn zu kommen… Du hast es versprochen.

Bin ich dir nicht wichtig genug oder wieso hast du mich dann schon im Stich gelassen? Ich versteh schon, keiner will eine Beste Freundin die sich ritzt, keiner will ein Gefühlskrüppel als beste Freundin, ich kann dich verstehen, wieso solltest du dich um meine Probleme kümmern wenn du stattdessen Party machen kannst.

Du sagtest du kümmerst dich um mich, meldest dich aber nie, schreibst mir nicht mal kurz eine Nachricht, du bist wie alle anderen, sagen dass man immer da ist wenn man einen braucht und dann auf einmal bist du weg, dich kümmert es doch auch nicht, es hat noch nie jemand gekümmert.

Ich hätte es von allen erwartet und auch bei allen verstanden nur bei dir nicht! Ich hab mich so auf dich verlassen und jetzt stehe ich mal wieder alleine da!


 

Samstag, 12. Januar 2013

Punkt.

Ich weiß nicht mehr wohin mit meinen Gefühlen… Ich hab mein Leben nicht mehr im Griff.

Jedes Mal wenn ich mich ein bisschen besser fühle kommt wieder was dazu auf das ich gerne verzichtet hätte, ich habe keine Lust mehr dass ich immer wieder diese schlimmen Gedanken bekomme, ich will nicht mehr Stundenlang weinen, ich kann nicht mehr. Ich will nur einmal Glücklich sein, nur für einen Tag, einen ganzen Tag überstehen ohne nur einmal traurige Gedanken zu haben, einen Tag überleben ohne an die Klinge auf meiner Haut zu denken. Ich wünsche mir nichts mehr wie nur einen Tag glücklich zu sein.

Wenn 2013 so weiter geht wie es angefangen hat dann hab ich echt keine Lust mehr, ich dachte 2013 wird mein Jahr, alles wieder anders und besser irgendwie, aber irgendwie wird alles schlimmer und schlimmer. Jeden Tag sterbe ich ein bisschen mehr. Ich kann nichts dagegen tun.