Donnerstag, 20. Dezember 2012

art never comes from happiness.

Es kommt mir so vor als ob ich nur kreativ sein kann wenn ich traurig bin, Ich habe das Gefühl dass ich von der Trauer inspiriert werde. Es tut mir leid wenn euch mein Blog zu depressiv etc. wird aber so fühle ich mich gerade nun mal. Ein Sprichwort sagt dass Kunst nie von Fröhlichkeit kommt und vielleicht ist es auch so. Nein, es IST so. Mein Blog  ist das beste Beispiel dazu, wenn es mir schlecht geht schreibe ich, wie viele Einträge sind hier in denen ich wunschlos glücklich bin!? Ich versuche gerade so gut wie möglich das Chaos in meinem Leben zu ordnen, aber es fällt mir sehr schwer. Ich versuche mein bestes und bald dürft ihr euch vielleicht auf schönere Beiträge freuen.



Montag, 17. Dezember 2012

schlaflos

Ich kann nicht mehr schlafen, diese Sache beschäftigt mich zu sehr. Sie verfolgt mich bis in den Traum. Wenn ich dann mal schlafen kann wach ich früher oder später sowieso wieder auf. Was soll ich dagegen tun dass meine Gedanken nicht ihren Mund halten? Wieso muss es mir so schlecht gehen. Ich möchte so gerne mal wieder lachen, also vom Herzen. Meine Gedanken quälen mich und sie hören nicht auf in meinem Kopf zu schwirren. Egal wie sehr ich versuche mich abzulenken, es hat alles keinen Sinn. Ich möchte nur einmal wieder richtig schlafen, wieder richtig lachen. Aber das ist ja anscheinend nicht möglich. Wenn ich mich umdrehe spüre ich genau meine Einschnitte auf dem Arm, es brennt und tut weh. Meine Augen brennen weil ich mich mal wieder in den Schlaf geweint habe, aber egal wie müde ich auch bin, egal wie sehr mein Körper schmerzt, ich schaff es nicht zu schlafen. Zu viele Probleme die mich bedrücken und die ich nicht mehr los bekomme, wie denn auch? Ich bin so verschlossen, ich kann es niemand erzählen, das bin nicht ich. Ich hasse was aus mir geworden ist. Früher hat man den ganzen Tag durchgeschlafen, jetzt gerade bin ich froh wenn ich mal für zwei Stunden ruhe finde. Was soll ich denn noch tun? Seit drei Wochen geht es mir schon beschissen, ich will nicht mehr.



Samstag, 15. Dezember 2012

?

Ich hab keine Ahnung was ich noch alles tun soll, was ich noch alles versuchen soll. Kaum geht es mir wieder gut kommt schon wieder das nächste Ereignis dass mich traurig macht und schon falle ich wieder in dieses große Loch. Was soll denn dann bitte aus mir werden? Ich hab langsam keine Kraft und keine Geduld mehr. Ich mache mich selber kaputt. Ich kann es nun mal nicht ändern aber wieso muss grad alles so verdammt scheiße sein?

Ich muss mich jetzt entscheiden, entscheide ich mich dafür traurig zu sein, depressiv zu sein, jeden Tag ans Sterben denken oder entscheide ich mich dafür mein Leben schlagartig zu ändern, Spaß zu haben, mich zu freuen dass ich noch am leben bin!?





Mittwoch, 12. Dezember 2012

thank you.

Es gibt nichts Schöneres als einfach mal gelobt zu werden, einfach nur ein „gut gemacht“, das reicht schon! Damit kann man schon viel bewirken. Es baut einen auf, man weiß dass es gut ist was man macht und dass man weiter machen soll. Es ist wunderbar etwas zu hören das man schon lange nicht mehr gehört hat. Ich bin es nicht gewohnt gelobt zu werden, Anerkennung für etwas zubekommen und wenn es dann doch mal passiert habe ich das erste Mal das Gefühl stolz auf mich zu sein. Man bekommt Bestätigung dass du super Arbeit leistest und dass es richtig ist was du tust. Ich bekomme so gut wie nie ein Lob, ja natürlich, bin ja nur ich, es ist ja selbstverständlich dass ich das mache, ist doch klar. Ist ja auch egal dass ich mich dafür total verbiege und mit meinen ganzen Sachen nicht mehr klar komm nur damit ich euch helfen kann. Glaub mir, ich tu das auch nicht immer gerne, aber ich mache es trotzdem weil ich weiß dass es dir viel bedeutet und ich will dich nur glücklich machen.




Dienstag, 11. Dezember 2012

nobody listens

Wieso ich mit keinem über meine Gefühle reden kann? Weil mir bis jetzt keiner zugehört hat.

Sie fragen was los ist, meinen es aber nicht so. Am liebsten würden sie dich gar nicht fragen aber die tun es trotzdem, einfach so aus Höflichkeit. Mal schauen was sie so zu sagen hat, aber wenn du ehrlich bist ist es dir doch lieber wenn ich einfach nur sage ‚mir geht es gut’ und du kannst wieder gehen, so ist es doch immer. Ich habe in meiner Vergangenheit oft versucht anderen meine Probleme zu erzählen, konnte es aber nie weil ich immer zurückgewiesen wurde ‚sorry hab gerade keine Zeit‘ , ‚kann das nicht warten‘, das waren nur die schlechtesten Ausreden. Ich hätte so dringend jemandem zum Reden gebraucht aber keiner war da. Nicht umsonst bin ich heute so leise, fälsche ein Lächeln bei jeder Gelegenheit aber weine wenn ich nachhause komme. Ich habe einfach niemanden, und so sollte das nicht sein. Ich war überrascht als jemand auf mich zukam und mir zuhören wollte, das wäre meine Chance gewesen, aber ich konnte nicht, ich habe meinen Mund nicht aufbekommen, ich hatte immer im Gedanken dass sie das nur macht weil sie nett sein wollte. Das ist meine Art und Weise zu denken und das kann ich mir nicht einfach so abgewöhnen. Ich habe eine Mauer um mein Herz gebaut und die kann man nicht mal so eben sprengen. Ich weiß nicht ob ich jemals über meine Gefühle reden werde, ich denke eher nicht. Aber ich weiß dass ich auch irgendwie meine Gefühle rauslassen muss, irgendwie, sonst zerbreche ich noch mehr daran. Deshalb schreibe ich, ich habe schon immer viel geschrieben, über meine Gefühle und so. andere dachten ich sei verrückt weil ich schreibe als ob es kein Morgen gäbe, aber ich brauche nun mal mehr Seiten um meine Gefühle auszudrücken, mehr Seiten um meine Gefühle zu beschreiben. Es kostet mich Zeit und Aufwand aber das ist es mir wert, denn ich brauche es, und es hilft. Mit jedem Wort dass ich schreibe fällt mir ein bisschen Last von der Schulter. Ich weiß dass mich niemand auslachen wird, denn ich schreibe alles auf Papier. Mit jedem Wort dass ich schreibe oder tippe geht es mir ein bisschen besser, und am Ende fühle ich mich befreit. Ich muss meine Gefühle durch das schreiben ausdrücken, es geht nicht anders.


Montag, 10. Dezember 2012

stay or go

Sie wenden sich von mir ab weil ich traurig bin, weil ich depressiv bin, weil ich mich selbst verletzte, weil ich sage was ich denke, weil ich vor anderen weine weil ich meine Tränen nicht mehr halten kann. Ja, sie drehen sich weg, tun so als würden sie mich nicht kennen. Jetzt wo ich sie am meisten brauche. Sie sagten sie sind meine besten Freunde, sagten dass sie immer für mich da sind, doch jetzt stehe ich alleine da, fühle mich einsam in einem vollen Raum, fühle mich ausgeschlossen. Aber wisst ihr was? Es ist gut dass ihr euch JETZT aus dem Staub macht, dann weiß ich wenigstens dass ich euch nie wichtig war, und es schmerzt mich das zu sagen aber ich kann auch ohne euch leben, jetzt weiß ich wenigstens wer wirklich für mich da ist und zwar sind das die Leute mit denen man gar nicht so viel in Kontakt steht, aber das sind meistens die, die dich schon fast auswendig kennen und die jede Gefühlsschwankung mitbekommen, die Menschen, die mit fünf Minuten mehr erreicht haben als ihr in den letzten Jahren. Na los, ich gefalle euch nicht? ich bin euch zu depressiv etc. es hält euch nichts mehr, ihr habt keine Ketten um die Handgelenke geschnallt die bestimmen zu wem ihr gehört. Bleibt bei mir oder geht weg.


Sonntag, 9. Dezember 2012

a library is a hospital for the mind.

Ich lese total gerne weil dann kann ich endlich mal in eine andere Rolle schlüpfen, egal ob in die Rolle des depressiven Mädchens oder dem Püppchen, es beruhigt mich zu wissen dass ich neben mir ein Buch liegen habe. Sie helfen mir aus der Realität zu verschwinden und ich kann einfach so vor mich hinträumen, mir vorstellen wie die Personen wohl aussehen könnten, ich kann mir ein eigenes Bild von der Person machen, ohne Vorurteile, gar nichts. Jedes Mal wenn ich ein Buch lese vergesse ich die Zeit, ich sinke tief in die Geschichte ein und ich komm nur noch schwer davon weg. Vielleicht lese ich auch Bücher damit meine Welt für einen Moment perfekt scheint? Dann bin ich ein Mädchen das keine Sorgen, keine Ängste und keine Probleme hat. Früher habe ich jeden Tag ein neues Buch angefangen, umso trauriger ist es dass ich jetzt fast keine Zeit mehr dazu habe. Vielleicht ist das der Schlüssel zu meinen Problemen in  letzter Zeit? Die letzten Wochen und tage wurde ich mit Problemen nur so überschüttet, ich habe mehr Zeit zum Nachdenken, und nachdenken führt zu schlechten Gedanken. Ich will diese Gedanken nicht in meinem Kopf haben. Bücher sind meine Drogen und das lesen meine Therapie. Zwei Gegensätze, aber es ist nun mal wahr.




Donnerstag, 6. Dezember 2012

I'm happy again

Es ist lustig wie  nur eine Person deine ganze Stimmung ändern kann… heute hatte ich weder Hunger noch wollte ich was trinken, ich war so traurig dass ich dachte dass mir jeden Moment die Tränen kommen aber dann, nach einer Weile ging es mir wieder besser und das nur wegen dir. Ich dachte ich besuche dich mal kurz, so aus reiner Höflichkeit, aus Minuten wurden Stunden und aus Stunden wurden noch mehr Stunden und irgendwann war ich wieder so glücklich dass ich all meine Probleme vergessen hatte, ich hatte die schmerzen am Arm vergessen, ich hatte die Schmerzen in meinem Herzen vergessen, ich habe meine Einschnitte auf meinem linken Arm nicht mehr gespürt, es war alles nur noch voll mit liebe. Danke.


Mittwoch, 5. Dezember 2012

fake.

Wann war das letzte Mal als ich bedingungslos glücklich war? Ich kann mich nicht daran erinnern… ich weiß es nicht mehr, ehrlich.

Natürlich denkt jeder ich bin glücklich aber das bin ich so gut wie nie. Passt auf vor den Menschen die immer lachen, die man nie weinend gesehen hat, das sind die, die am meisten Hilfe brauchen. Sie lachen  um für einmal glücklich zu sein. In meinem Herzen ist Eiszeit das ganze Jahr. Ich muss selber auch mich Acht geben, ich bin in letzter Zeit sowieso schwach und ich muss aufpassen dass ich meine Fassade aufrecht erhalte auch wenn das schwer wird. Es ist extrem schwer sein Lachen zu behalten und es grenzt an professioneller schauspielerischer Leistung nie traurig auszusehen und den Schmerz zu überspielen. Ich weiß nicht wie lange ich das noch kann...


Dienstag, 4. Dezember 2012

I lied

Mit Tränen in den Augen stand ich schon vor dir, in einem Moment wo ich gerne alleine gewesen wäre. Du wolltest mit mir reden, ich aber nicht mit dir. Du musst verstehen dass es nicht an dir liegt, sondern an mir, ich kann nicht einfach Leuten von meinen Problemen erzählen und ich weiß dass es auch dir so geht aber trotzdem. Natürlich vertraue ich dir und bitte nimm das nicht persönlich, aber ich kann mich keinem Menschen anvertrauen, egal wer es ist. Wenn ich reden soll verschließt sich mein Mund, die Kehle wird trocken und da steh ich, mit roten Augen, du dachtest ich hätte was getrunken, aber ich bin in meinen Tränen ertrunken. Ich wollte in dem Moment nur noch weg, ich weiß nicht ob es dich verletzt hat dass ich so schnell wieder abgehauen bin wo du mir doch nur helfen wolltest. Du hast mich an meinem Handgelenk festgehalten, wolltest mich zum Umdrehen bringen, aber ich flüsterte nur ‚nein‘. Ich saß alleine an einem Tisch dann kamst du wieder um die Ecke. Hast dich gegenüber von mir gesetzt und hast mir was versprochen. Der Moment in dem ich dir von meinem Blog erzählte. In dem Moment erzählte ich dir dass ich meine Gefühle nicht anders verarbeiten kann. Und es tut mir leid dass ich dich dann danach noch angelogen habe, ich sagte mir geht es jetzt wieder besser… das war gelogen…