walk as if you are kissing the earth with your feet. ~Thích Nhất Hạnh~ ALTER BLOGTITEL: BORN TO DIE
Donnerstag, 29. November 2012
I don't know
Diese
Selbstzweifel bringen mich um. Ich will es nicht mehr hören, ihr sagt zu mir
dass ich so wunderschön bin, ich stehe vor dem Spiegel und finde mich hässlich,
nicht meinen Körper, sondern mein
Gesicht. Ich hab keine Ahnung wie ich darüber hinweg kommen soll aber irgendwie
muss es gehen. Jedes Foto das von mir gemacht wird würde ich am liebsten
löschen. Ich bin total selbstkritisch, schaue auf die kleinsten Details in
meinem Gesicht und verfluche sie. Ich will einen Tag überstehen ohne zu denken dass
ich viel schöner aussehen könnte. Egal wo ich hingehe, ich sehe überall
wunderschöne Menschen und ich, ja ich sitze da und frage mich wieso ich nicht
auch so sein kann. Menschen die beliebt sind, die selbstbewusst sind und die
sich selber hübsch finden. Ich bin keiner von diesem Menschen. Ich bringe mich
selbst noch um das weiß ich genau, mit dieser Einstellung kann man nichts
erreichen, aber es ist so schwer das Blatt zu wenden wenn man Jahre damit
verbracht hat die Makel an sich aufzuzählen...
Mittwoch, 28. November 2012
you've changed
Was hab ich
mir nur vorgemacht? Dachte ich wirklich du würdest dich für mich interessieren?
Wie konnte ich so dumm sein. Alles war perfekt doch dann hast du dich nicht
mehr gemeldet, hast mich in Facebook entfernt, hast deine Nummer geändert, ich
kann dich nicht verstehen du sagtest ich bin dir wichtig? Wie oft habe ich dir
erzählt dass ich nicht mehr verarscht werden will? Wie oft habe ich dir meine
Probleme erzählt? Du sagtest du würdest mich nie verletzten und immer bei mir
sein aber das war eine Lüge. Was mir das Herz gebrochen hat war deine sms, sie
hat mich zerrissen du hattest Geburtstag, ich schrieb dir eine sms du
antwortest ‚wer bist du‘. Du sagtest ich könnte immer zu dir kommen, du hast
gesagt ich kann dir vertrauen aber am Ende brichst du mir das Herz mit nur
einem Satz, aber das lustige ist dass es nicht mal so weh tut, mir war es
irgendwie schon klar gewesen, du schienst so perfekt, du musst eine hacken
haben und glaub mir, ich hab ihn gefunden. Ich wurde schon so oft verletzt dass
es mir nichts mehr ausmacht, ich sollte weinend im Bett liegen, mich so fühlen
als ob meine Welt untergeht aber ich weiß dass das erst der Anfang ist, ich
setzte meine Krone wieder auf, wische mir die Tränen aus dem Gesicht und geh
hinaus. Tue so als ob nichts gewesen wäre, so wie immer.
Es ist als
hätte es meine Tränen nie gegeben.
Donnerstag, 22. November 2012
emotionless.
Manchmal denke
ich dass ich kein Herz habe, ich wurde zu oft enttäuscht, belogen und betrogen,
mich bringt so schnell nichts mehr aus der Fassung. Mir ist es egal wenn ich
mit einer geliebten Person streit habe, es trifft mich nicht mehr, Menschen
kommen und gehen. Meiner Mutter ist etwas Schlimmes passiert, manche würden
tagelang in der Ecke sitzen und weinen, ich mache mir keine Sorgen. Ich habe
kein Herz mehr, es ist leer, kein Platz für Gefühle und so ein kram. Ich werde sowieso
nur wieder verletzt. Ich habe eine Mauer um mein Herz gebaut, so wie ich es für
richtig halte um den Problemen aus dem Weg zu gehen. Mir ist es egal wie andere
mich behandeln, früher oder später wird sich das Blatt wenden und mein Herz
wird ein zerrissenes stück sein. Ich kann es selber nicht verstehen wieso ich
mir keine Sorgen mache wenn ich dabei bin Menschen die mir wichtig sind zu
verlieren. Zu viele Menschen haben sich schon von mir abgewandt, es ist nichts Neues
für mich. Ich bin nicht eiskalt geworden, ich habe es nur satt verletzt zu
werden.
Montag, 19. November 2012
Sorry that I wasn't good enough for you.
Von allen Menschen
die ich kenne warst du mir am wichtigsten, aber die Tatsache wie egal ich dir
bin hat mich schwer getroffen. Ich hatte Angst dass ich dich mal verlieren
werde und jetzt stehe ich fast davor. Man sagst wenn du es liebst lass es gehen,
ich lasse dich gehen, doch werde ich niemals vergessen dass ich nie gut genug
für dich war.
Sonntag, 18. November 2012
I'm growing
Alte Tagebücher
durchlesen und denken wie schön die Zeit doch war. Früher hab ich mir noch
sorgen darum gemacht welche Kleider ich meiner Barbie anziehe, welche schuhe
dazu…
Ich wollte
unbedingt erwachsen werden, aber jetzt merke ich wie schön es doch war. Ganz
egal wie schlecht meine Kindheit war, sie war besser wie jetzt. Mir war nicht bewusst dass je älter ich werde
ich umso mehr Freunde verlieren werde.
Früher habe
ich gehofft dass die Zahn Fee vorbei schaut, heute frage ich mich ob mir überhaupt noch etwas Freude
bereitet.
Ich habe
Angst vor der Zukunft, Angst davor alle meine Freunde gehen zu sehen, Angst zu
sehen wie ich älter werde und sich alles ändert.
Irgendwann
werde ich alleine sein, nichts ist für immer.
Ich spüre
jede Emotion und alle Gefühle von früher wieder. Das Gefühl von Wärme und Liebe wenn ich bei meiner Oma
war, ich weiß noch dass ich traurig war weil mein Bruder mir den Kuchen
weggegessen hat, Erinnerungen bei denen ich heute grinsen muss.
Wie sich das
alles entwickelt hat, Ich und die ganze Welt. Früher bin ich nicht mal an die
Keksdose gekommen, morgen fahre ich schon mit dem Auto in den Supermarkt.
Die Zeit ist
wie im Flug vergangen und das macht mich echt traurig, meine Oma hat gestern
gesagt dass sie sich wünscht dass ich wieder klein bin, dass an Weihnachten das
ganze Geschenkpapier in der Wohnung
rumliegt und ich der Familie ganz stolz meine neue Puppe präsentiere. Aber das traurige
ist, das es nie mehr so sein wird wie es einmal war.
Samstag, 17. November 2012
♥
Zwei Herren,
beide ernsthaft erkrankt, belegten dasselbe Krankenzimmer. Einer der Herren
hatte die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde aufzusetzen, damit
die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfließen konnte.
Sein Bett stand am einzigen Fenster des
Raumes. Der andere Herr musste die ganze
Zeit flach auf dem Rücken liegen.
Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang. Sie
sprachen von ihren Frauen und Familien, ihrer Heimat, ihren Jobs, ihrem
Militärdienst und wo sie im Urlaub waren. Jeden Nachmittag, wenn der Herr im
Bett am Fenster sich aufrecht hinsetzte, ließ er die Zeit vergehen, indem er
seinem Zimmernachbarn all die Dinge beschrieb, die er draußen am Fenster sah.
Der Herr im anderen Bett begann aufzuleben in
jeder dieser Stunden, wo seine Welt
erweitert und belebt wurde durch all die Geschehnisse und Farben der Welt dort
draußen.
Das Fenster überblickte einen Park mit einem
schnuckligen See. Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser während Kinder ihre
Modellboote segeln ließen. Junge Verliebte bummelten Arm in Arm durch die
unzählig bunten Blumen und eine schöne Aussicht auf die Silhouette der Stadt
lag am Horizont.
Wenn der
Herr am Fenster all dies beschrieb mit allen kleinsten Details, schloss der Herr
auf der anderen Seite im Raum die Augen und stellte sich die bildhaften Szenen
vor. An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine
vorüberziehende Parade. Obwohl der andere Herr die Kapelle nicht hören konnte,
konnte er sie vor seinem geistigen Auge sehen, während der Herr am Fenster sie
mitanschaulichen Worten beschrieb. Tage, Wochen und Monate vergingen.
Eines
Morgens, die Tagschwester kam um Wasser für das Bad zu bringen, fand sie den
leblosen Körper des Herrn am Fenster, der friedvoll in seinem Schlaf verstorben
ist. Sie war traurig und rief die Bediensteten, um die Leiche wegbringen zu
lassen. Nach einer angemessenen Weile fragte der andere Herr, ob man ihn ans
Fenster verlegen könnte. Die Schwester war erfreut über den Tausch und nachdem
sie sich vergewisserte, dass er sich wohlfühlt, ließ sie ihn allein. Langsam,
schmerzvoll stützte er sich auf einen Ellenbogen um seinen ersten Blick auf die
echte Welt draußen zu richten. Er strengte sich an, sich langsam zu drehen um
aus dem Fenster am Bett zu gucken. Es zeigte auf eine leere Wand.
Der Mann fragte die Schwester, was seinen
verstorbenen Zimmernachbarn veranlasst hatte, ihm so wundervolle Dinge von
draußen vor dem Fenster zu erzählen.
Die Schwester erwiderte, dass der Herr blind
war und nicht einmal die Wand sehen konnte.
Sie sagte
"Vielleicht wollte er Sie nur aufmuntern."
Epiloge:
Es ist eine riesige Freude, andere glücklich
zu machen, ungeachtet unserer eigenen
Situation. Geteiltes Leid ist halbes Leid, doch Freude, wenn geteilt, ist
doppelte Freude.
Wenn Du Dich reich fühlen möchtest, zähle all
die Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann.
Freitag, 16. November 2012
Game Over.
Wie wichtig
bin ich dir eigentlich?
Alle Dinge
die du mit mir gemacht hast machst du nun mit ihr. Dinge die ich dir schreibe
schickst du an sie weiter, Dinge die ich dir im Vertrauen geschrieben habe,
Nachrichten in denen ich ausdrücke dass du mir wichtig bist.
Du sagst ich
bin dir wichtig? Wieso meldest du dich dann mal zwei Wochen nicht mehr bi mir.
Du sagst ich
bin die schönste? Wieso schreibst du das jeder?
Du sagst ich
bin deine beste Freundin? Wieso ist bei dir jede deine beste Freundin?
Denkst du
wirklich ich bin so blöd und merke nicht dass du nur mit mir spielst?
Dir liegt
kein stück an mir oder warum ist dir jeder wichtiger als ich? Wieso lügst du
mich an, wieso hintergehst du mich?
Game Over.
Dienstag, 13. November 2012
nicht alle schmerzen sind heilbar
Nicht alle
Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
Du sprichst
und lachst, wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Der Frühling
kommt wieder mit Wärme und Helle,
~Ricarda Huch~
Sich tiefer
und tiefer ins Herz hinein,
Und während
Tage und Jahre verstreichen,
Werden sie
Stein.
Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du
spürst ihre lastende Schwere
Bis in den
Traum.
Die Welt
wird ein Blütenmeer.
Aber in
meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht
nichts mehr.
Montag, 12. November 2012
I want to be more.
Wieso fällt
es mir nur so schwer meine Gefühle zu zeigen? Es macht mich krank. Ich will so
viel sagen, am liebsten würde ich alle meine Gefühle und Gedanken in die Welt schreien,
doch ich bleibe still.
Ich beneide
Menschen die das könne, die einfach sagen können was sie denken, was ihnen
durch den Kopf geht, die einfach selbstbewusst sind. Aber so bin ich nicht und
so werde ich es auch niemals sein.
Wir gerne
würde ich dir sagen was ich für dich empfinde, wie gerne würde ich dir sagen
dass ich dich nicht leiden kann, wie gerne würde ich alle meine Gefühle frei
lassen, doch ich bleibe still.
Wieso kann
ich so was nicht? wurde ich zu oft enttäuscht, verletzt und schlecht gemacht? Wieso
hab ich so eine Angst davor anderen zu sagen was ich wirklich will?
Will ich
nicht ausgelacht werden? Aber was ist denn sie gut finden was ich sage… woher
soll ich wissen wie die Menschen auf mich reagieren wenn ich ihnen sage wie es
mir wirklich geht?
Ich will mal
das komplette Gegenteil von mir sein, vorlaut, selbstbewusst, beliebt, aber ich
weiß selber dass das nie der Fall sein wird.
Dienstag, 30. Oktober 2012
LIES.
Diese Ungewissheit
wenn man nicht weiß wie es weiter gehen soll…
Wenn man
nicht weiß was man noch versuchen könnte um alles besser zu machen, das Gefühl
wenn man am Verzweifeln ist.
Diese Ungewissheit
wenn man nicht weiß ob er es ernst meint, wenn man nicht weiß ob man ihm die Komplimente
glauben soll oder nicht, das Gefühl dass entsteht wenn er dich anschreibt, was
könnte aus uns werden?
Soll man ihm
seine Komplimente abkaufen, sein süßes Getue, seine süß wirkende Dummheit? Soll
man ihm glauben oder bin ich nur eine von vielen die er schon dadurch verarscht
hat? Ich hab keine Ahnung was ich tun soll.
Wenn ich ihn anfange zu ignorieren
bekomme ich ein schlechtes Gewissen und er wird sich von mir abwenden, so wie
alle anderen. Wenn ich aber in die offensive gehe wird er vielleicht denken ich
bin verrückt weil er seine Worte nicht ernstgenommen hat...
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