Montag, 31. Dezember 2012

:)

Jedes Jahr an Silvester, blicken wir 365 Tage eines Jahres zurück. Ein Jahr, in dem wir verziehen haben. Vergessen haben. Verletz wurden und verletz haben. Ein Jahr, in dem wir Menschen aus unserem Leben gestrichen haben. Ein Jahr, in dem wir Menschen die uns wichtig waren oder die wir einfach nur kannten, verloren haben.
 Manche waren immer für uns da. Manche Menschen haben uns enttäuscht, manche haben wir enttäuscht. Wir haben gelacht, geweint & gehofft. Wir haben ein Jahr Erinnerungen geschaffen, an die wir immer wieder zurückblicken. Gute Erinnerungen, schlechte Erinnerungen.
 Erinnerungen auf die man gern verzichtet hätte aber auch Erinnerungen auf die man stolz ist und die man nie vergessen wird.

Flashback


2012...
Dieses Jahr war eigentlich ein sehr schönes aber auch sehr trauriges Jahr, am Anfang war das Jahr noch sehr sehr schön, auch wenn wir nicht so einen langen und heißen Sommer gehabt haben. Ich habe viele neue Freunde kennengelernt aber ich musste mich auch mit meinen „Feinden“ auseinandersetzten. Ich habe gelernt damit man aufpassen sollte wem man vertraut und wen man um Hilfe bittet. Man weiß nie wer sich gegen dich wendet und dir dann damit schaden will. Ich habe viele Freunde im Stich gelassen und das tut mir aufrichtig Leid, Ich bin paar Mal über meinen Schatten gesprungen und hab mich wieder aufgerappelt. Aber auch dass dieses Jahr manche Freundschaften viel stärker geworden sind wie sie letztes Jahr waren. Dass man sich viel mehr traut und sich auch selber mehr zumutet. Auch wenn es dann im Mai einen heftigen Einschnitt in meinem Leben gab der mich heute noch beeinflusst und mich  auch immer beeinflussen wird. In der anderen Hälfte dieses Jahres also von Herbst bis Winter war dann mein Leben nicht mehr so perfekt wie es im Sommer noch war. Streit, verlorene Hoffnung. An kalten und regnerischen tagen neige ich dazu sehr viel über mich und die Zukunft, die Vergangenheit nachzudenken, dass sollte ich vielleicht manchmal nicht tun. Ich habe viel über mich erfahren und andere, auch wenn ich da nicht immer wollte. Es gab sehr viele Situationen diesen Winter wo ich mich einfach nur noch am liebsten umbringen wollte, ein rauf und runter mit den Gefühlen. Aber auch diese Trauer, die Angst und die Selbstzweifel haben mich noch stärker gemacht und ich kann dann hoffentlich im neuen Jahr darüber wegschauen. Im Winter habe ich Dinge erfahren die mich sehr traurig gemacht haben, ich habe mehr Selbstzweifel gehabt bzw. Ich habe sie immer noch, ich hatte eine sehr schwere Zeit und an manchen Tagen hab ich mich dann doch gefragt wieso ich eigentlich noch lebe.

Also alles in einem: es war ein sehr aufregendes Jahr mit vielen Hürden. Aber trotz Höhen und Tiefen meiner Gefühle hab ich es immer noch geschafft das Beste daraus zu machen. Es sind Dinge in diesem Jahr passiert die man nicht vergessen kann und auch nie vergessen wird aber vielleicht liegt die Kunst einfach darin diese Dinge zu akzeptieren.

Ich hoffe dass das neue Jahr sehr gut verläuft und dass sich alles zum Guten wendet. Ich wünsche mir sehr dass es auch in meiner Familie keinen Streit mehr gibt, dass wir mal zusammen an einem Tisch zu Abend essen, dass mal ein Tag vergeht ohne Türen zuschlagen. Ich bin dieses Jahr nicht immer eine gute Freundin gewesen und ich wünsche mir sehr dass ich das 2013 ändern kann und ein besserer Mensch werde.

 
2013 ist ein neues Kapitel, ein neues Buch wo alles anders sein kann, man kann sich selbst verändern und nochmal neu anfangen. Es kann sich alles um 180° wenden, entweder es wird schlechter oder besser aber das liegt an dir. Es ist dein Leben, dein Buch und DU bist der Autor also lebe dein Leben und orientier dich nicht an anderen. 2013 ist ein neuer Anfang.                                                                                                        
Ich wünsch euch auf jeden Fall ein frohes Neues, Hoffentlich werden dieses Jahr alle eure Wünsche war und ihr könnt auch erreichen was ihr euch vorgenommen habt.






 

Sonntag, 30. Dezember 2012

mach dir keine Sorgen...

Ich fühle mich schlecht, ich habe dich angelogen und es tut mir leid dass ich mein Versprechen brechen musste.

Ich habe dir Versprochen dass ich nichts Dummes mach, nichts anstelle und auf mich aufpasse. Du weißt nicht was in mir vor geht und es tut mir leid dass ich es dir nicht erzählen kann. Ich hab es dir versprochen, ich hab dir versprochen dass ich auf mich aufpasse, dass ich nichts anstelle was ich mal bereuen werde, ich konnte es dir ja nur versprechen weil du direkt vor mir standst und ich hätte nicht „nein“ sagen können, sonst hättest du dir noch mehr Sorgen gemacht. Ich will nicht dass du dir sorgen machst, ich weiß dass du dir schon lange Sorgen machst und das tut mir sehr leid. Du solltest dir keine Sorgen um mich machen müssen nur weil ich nicht in der Lage bin auf mich aufzupassen. Es tut mir leid dass ich das Versprechen gebrochen habe, normaler weise geht mir das nicht so nahe aber jetzt gerade bin ich in einem Zustand wo es mich einfach nur noch selbst verletzt. Ich hab das Versprechen gebrochen, ich habe was getan auf dass ich nicht stolz bin und ich bereue es aber es ging nicht anders und noch schlimmer ist dass es nicht mehr so leicht zu stoppen ist. JETZT darfst du dir Sorgen um mich machen…



Freitag, 28. Dezember 2012

Herz aus Holz


 

 
Herz aus Holz - Casper

Danke Welt, du zeigst mir wie wenig ich wert bin,
Zeit ist Geld und kostet lediglich Nerven,
Seltsam, was für Scheiße passiert,
Wenn alles, was du denkst, das dir gehört, einbricht und stirbt,

Ich stell' mir vor, dass es Liebe gibt und sie wartet nun,
Unter Eis verschlossen, hofft auf den ersten Atemzug,
Kennst du das? Diese Stimme die sagt,
"Versager!"? Und du setzt die Klinge zum Arm,

Ich seh' mich selbst. Mein Herz, das schlagende Kackding,
Es ruft:"Benjamin, halt' die Welt an, ich will abspring',
Bitte, jemand zeig' mir den Weg!,
Ich hab' mein' Kompass verlor'n, mich im Kreise gedreht,

Heiß und gelegt, hier ging alles schleppend voran,
Hoffnung ist in Stacheldraht und in Ketten gefang',
Herz aus Gold, Herz aus Stolz,
Wurde zur schwarzen Seele - Herz aus Holz,

Bleib' hier! Bitte bleib'! - Schweig'!,
Ich muss dir was zeigen, es ist tief unten, ganz weit,
Ein Schritt, ein Blick,
Ein Gedanke, eine Klinge, eine Träne, eine Hand, ein Schnitt,

'Ne sterbende Taube, sterbender Glaube,
Das letzte gehauchte Wort durch ein sterbendes Auge,
Alle ha'm die Grenzen verlernt,
Wegen Menschen wie du sind Menschen wie ich Menschen wie er,

Hätte doch wer Licht angemacht in dem Stress,
Es hätte sich keiner gestoßen, keiner verletzt,
Tja, letzte Runde, letztes Bier,
Kalt vor der Tür...wohin geht es jetzt von hier?,

Sag' nichts, nimm Abstand, wende dich ab,
Bis hierhin war's gut, hast's nie bis zum Ende geschafft,
Brände sind satt, das Feuer hat die Kinder verbrannt,
Niemand konnte sie retten...falsche Seite, hinter der Wand,

So jung, so zerbrechlich, so zart,
So gnadenlos, so brachial, so stark,
Danke Welt, ich bin leer, alles ist 'raus,
Der letzte Tropfen im Takt zum finalen Applaus...

Mittwoch, 26. Dezember 2012

I'm hoping for better days.

Wären sie immer noch mit mir befreundet wenn sie wissen würden dass ich alles mach wenn ich alleine bin? Würden sie immer noch mit mir reden wollen wenn sie wüssten dass ich seelisch am Ende bin? Würden sie mich überhaupt nur anschauen wenn sie wüssten dass ich Schnitte an den Armen habe? Würden sie immer noch mit mir lachen so wie früher wenn sie wüssten dass ich mich nachts in den Schlaf weine?

Sie würden sich von mir wegdrehen, würden so tun als ob ich nicht da wäre, keiner würde fragen wieso, weshalb, warum… sie würden es sowieso nicht verstehen.

Ich habe Angst es jemandem zu erzählen, obwohl ich es einer Person schulde aber ich kann nicht, zu viel Angst davor wie sie reagieren würden. Ich habe Angst nichtmehr dazu zu gehören, habe Angst vor ihren Blicken, Angst dass sie mich die ganze Zeit beobachten. Ich kann einfach nicht mehr. Ich kann einfach nur hoffen dass sie es nie rausfinden werden.

 
 
 

Dienstag, 25. Dezember 2012

Love!?

Ich könnte Weihnachten hassen, all diese vorgespielte Liebe, ach ja wir sind ja so eine liebe Familie, wir streiten uns nie und sind perfekt. Haha! Man muss mit der ganzen Familie zusammen sitzen und reden, einmal so tun als ob nichts gewesen wäre, ich hasse es! Sobald das alles wieder vorbei ist geht es wie immer weiter, Schläge, Streit, Aggressionen. Wieso das alles? Was bringt es uns wenn wir uns allen was vorspielen? Was bringt es uns wenn wir mit Menschen zusammen sitzen und auf „Best Friends“ machen wenn man sich am liebsten gegenseitig umbringen würde? All diese sinnlosen Gespräche, wenn interessiert das schon? Wen interessiert es wie es gerade in der Schule läuft? Sie fragen nur aus Höflichkeit. Ich bin froh wenn das wieder alles vorbei ist.






Montag, 24. Dezember 2012

Merry Christmas

Krass dass wir früher noch alle an den Weihnachtsmann geglaubt haben, ich weiß noch wie meine Mama und Ich immer meinen Bruder veräppelt haben, Zuckersüß!

Ich freue mich schon sehr alle zu sehen, meine Tante und mein Onkel die ich sonst nie sehe außer an Geburtstagen und co. Ich freue mich dass ich mal wieder zu meinen Großeltern kann, auch wenn sie nur ein Haus weiter wohnen, ich habe fast keine Zeit sie zu besuchen und ich weiß dass es jetzt so klingt als hätte ich einfach nur keine Lust auf die aber so ist es nicht, ich habe einfach keine Zeit, Ich liebe meine Großeltern von ganzem Herzen und es schmerzt zu wissen dass sie vielleicht bald nicht mehr da sind und vielleicht ist das unser letztes Weihnachten zusammen. Meine Großeltern haben mich quasi aufgezogen weil meine Eltern schlichtweg zu dumm dafür waren. Ich sag nur Alkohol. Und jetzt bin ich jeden Tag weg, sitze Stunden lang in der Schule, muss danach Hausaufgaben machen und lernen und dann soll ich auch noch in meine Vereine gehen, dann kommen sie ab und zu, zu kurz. Aber heute kann ich sie ja endlich mal wieder sehen und  das freut mich total! Es ist ja auch das Fest der Liebe, Ich bekomme so viel Liebe von den beiden wie von keinen anderen und ich Liebe sie auch, auch wenn sie mir manchmal sooo heftig auf die Nerven gehen hab ich sie trotzdem lieb. Bei Weihnachten geht es auch nicht um die Geschenke, das wird einem öfters gesagt aber es ist einfach so! Die Tatsache dass man sich an Weihnachten zusammen setzt und redet als ob es kein Morgen gäbe, wenn man Feinden die Hand reicht und sich einfach entschuldigt, auch wenn es viel Überwindung kostet aber einfach mal zu sagen „hey sorry das war nicht so gemeint und es tut mir leid“ es kann so viel verändern und es zeigt dass man ein gutes Herz hat.  Also lasst euch mit Liebe beschenken und nicht mit materiellen Dingen.

Aber auch wenn Weihnachten so schöne Dinge mit sich bringt frage ich mich schon auch wie es den Menschen geht die weder eine Familie noch ein Zuhause haben, für sie muss doch Weihnachten schrecklich sein, sie sitzen draußen auf einer Parkbank und frieren während wir mit unserm neuen „Smartphone“ nicht zufrieden sind. Sie wissen nicht wo sie hinsollen, haben keinen der sich um sie kümmert. Sie werden mit abstoßenden Blicken nieder gemacht obwohl sie doch so schon nichts haben. Ich würde so gerne was für sie tun aber in meiner kleinen Stadt ist das kaum möglich. Ich würde mich mal  so gerne mit jemandem unterhalten der auf der Straße lebt, nur um mir zu zeigen wie gut ich es eigentlich habe, wie schlimm es sein muss Menschen zu sehen die gerade Weihnachtsgeschenke kaufen wenn man nicht mal Geld für eine Brezel hat. Einfach um ihnen zu zeigen, hey ich bin da, ich werde dir zuhören.

Hin oder Her Weihnachten ist und bleibt das Fest der Liebe und man sollte gerade dann was gutes Vollbringen.

Bin mal echt gespannt ob die Weihnachtsstimmung mich doch noch erreichen wird… :)

 

 
Habt schöne Weihnachten, lasst euch mit viel Liebe beschenken und habt einfach eine schöne Zeit mit eurer Familie.

 
 
 
 

Sonntag, 23. Dezember 2012

is anyone out there afraid to lose me?

Manchmal wünscht man sich einfach nur eine Person der man wichtig ist, die dich bedingungslos liebt, die für dich da ist, egal wann. Es ist egal ob du am Morgen um 4 oder am Abend um zehn anrufst, die dich unterstützt und die nichts dafür verlangt.

Und es ist vielleicht im Leben einer der härtesten Rückschlage, wenn man mit jemandem, mit dem man sehr sehr viel Zeit verbracht hat und von dem man geglaubt hat dass er einem was bedeutet, dass wenn irgendwann der Moment kommt wo es drauf ankommt und wo man sagt hey hier bin ich, jetzt ist es soweit, jetzt geht es mir nicht so gut, hier bin ich, dann ist er nicht mehr da, man merkt dass die Person schon lange weg ist und man hat immer geglaubt dass man vielleicht für den anderen was Besonderes ist, nur für einmal und irgendwann merkt man, ok vielleicht war das nur die Hoffnung und vielleicht war das nur der Wunsch dass man dem anderen so viel bedeutet, und dann merkt man dass es nicht so ist, und dann tut das vielleicht sehr sehr weh.



Donnerstag, 20. Dezember 2012

art never comes from happiness.

Es kommt mir so vor als ob ich nur kreativ sein kann wenn ich traurig bin, Ich habe das Gefühl dass ich von der Trauer inspiriert werde. Es tut mir leid wenn euch mein Blog zu depressiv etc. wird aber so fühle ich mich gerade nun mal. Ein Sprichwort sagt dass Kunst nie von Fröhlichkeit kommt und vielleicht ist es auch so. Nein, es IST so. Mein Blog  ist das beste Beispiel dazu, wenn es mir schlecht geht schreibe ich, wie viele Einträge sind hier in denen ich wunschlos glücklich bin!? Ich versuche gerade so gut wie möglich das Chaos in meinem Leben zu ordnen, aber es fällt mir sehr schwer. Ich versuche mein bestes und bald dürft ihr euch vielleicht auf schönere Beiträge freuen.



Montag, 17. Dezember 2012

schlaflos

Ich kann nicht mehr schlafen, diese Sache beschäftigt mich zu sehr. Sie verfolgt mich bis in den Traum. Wenn ich dann mal schlafen kann wach ich früher oder später sowieso wieder auf. Was soll ich dagegen tun dass meine Gedanken nicht ihren Mund halten? Wieso muss es mir so schlecht gehen. Ich möchte so gerne mal wieder lachen, also vom Herzen. Meine Gedanken quälen mich und sie hören nicht auf in meinem Kopf zu schwirren. Egal wie sehr ich versuche mich abzulenken, es hat alles keinen Sinn. Ich möchte nur einmal wieder richtig schlafen, wieder richtig lachen. Aber das ist ja anscheinend nicht möglich. Wenn ich mich umdrehe spüre ich genau meine Einschnitte auf dem Arm, es brennt und tut weh. Meine Augen brennen weil ich mich mal wieder in den Schlaf geweint habe, aber egal wie müde ich auch bin, egal wie sehr mein Körper schmerzt, ich schaff es nicht zu schlafen. Zu viele Probleme die mich bedrücken und die ich nicht mehr los bekomme, wie denn auch? Ich bin so verschlossen, ich kann es niemand erzählen, das bin nicht ich. Ich hasse was aus mir geworden ist. Früher hat man den ganzen Tag durchgeschlafen, jetzt gerade bin ich froh wenn ich mal für zwei Stunden ruhe finde. Was soll ich denn noch tun? Seit drei Wochen geht es mir schon beschissen, ich will nicht mehr.



Samstag, 15. Dezember 2012

?

Ich hab keine Ahnung was ich noch alles tun soll, was ich noch alles versuchen soll. Kaum geht es mir wieder gut kommt schon wieder das nächste Ereignis dass mich traurig macht und schon falle ich wieder in dieses große Loch. Was soll denn dann bitte aus mir werden? Ich hab langsam keine Kraft und keine Geduld mehr. Ich mache mich selber kaputt. Ich kann es nun mal nicht ändern aber wieso muss grad alles so verdammt scheiße sein?

Ich muss mich jetzt entscheiden, entscheide ich mich dafür traurig zu sein, depressiv zu sein, jeden Tag ans Sterben denken oder entscheide ich mich dafür mein Leben schlagartig zu ändern, Spaß zu haben, mich zu freuen dass ich noch am leben bin!?





Mittwoch, 12. Dezember 2012

thank you.

Es gibt nichts Schöneres als einfach mal gelobt zu werden, einfach nur ein „gut gemacht“, das reicht schon! Damit kann man schon viel bewirken. Es baut einen auf, man weiß dass es gut ist was man macht und dass man weiter machen soll. Es ist wunderbar etwas zu hören das man schon lange nicht mehr gehört hat. Ich bin es nicht gewohnt gelobt zu werden, Anerkennung für etwas zubekommen und wenn es dann doch mal passiert habe ich das erste Mal das Gefühl stolz auf mich zu sein. Man bekommt Bestätigung dass du super Arbeit leistest und dass es richtig ist was du tust. Ich bekomme so gut wie nie ein Lob, ja natürlich, bin ja nur ich, es ist ja selbstverständlich dass ich das mache, ist doch klar. Ist ja auch egal dass ich mich dafür total verbiege und mit meinen ganzen Sachen nicht mehr klar komm nur damit ich euch helfen kann. Glaub mir, ich tu das auch nicht immer gerne, aber ich mache es trotzdem weil ich weiß dass es dir viel bedeutet und ich will dich nur glücklich machen.




Dienstag, 11. Dezember 2012

nobody listens

Wieso ich mit keinem über meine Gefühle reden kann? Weil mir bis jetzt keiner zugehört hat.

Sie fragen was los ist, meinen es aber nicht so. Am liebsten würden sie dich gar nicht fragen aber die tun es trotzdem, einfach so aus Höflichkeit. Mal schauen was sie so zu sagen hat, aber wenn du ehrlich bist ist es dir doch lieber wenn ich einfach nur sage ‚mir geht es gut’ und du kannst wieder gehen, so ist es doch immer. Ich habe in meiner Vergangenheit oft versucht anderen meine Probleme zu erzählen, konnte es aber nie weil ich immer zurückgewiesen wurde ‚sorry hab gerade keine Zeit‘ , ‚kann das nicht warten‘, das waren nur die schlechtesten Ausreden. Ich hätte so dringend jemandem zum Reden gebraucht aber keiner war da. Nicht umsonst bin ich heute so leise, fälsche ein Lächeln bei jeder Gelegenheit aber weine wenn ich nachhause komme. Ich habe einfach niemanden, und so sollte das nicht sein. Ich war überrascht als jemand auf mich zukam und mir zuhören wollte, das wäre meine Chance gewesen, aber ich konnte nicht, ich habe meinen Mund nicht aufbekommen, ich hatte immer im Gedanken dass sie das nur macht weil sie nett sein wollte. Das ist meine Art und Weise zu denken und das kann ich mir nicht einfach so abgewöhnen. Ich habe eine Mauer um mein Herz gebaut und die kann man nicht mal so eben sprengen. Ich weiß nicht ob ich jemals über meine Gefühle reden werde, ich denke eher nicht. Aber ich weiß dass ich auch irgendwie meine Gefühle rauslassen muss, irgendwie, sonst zerbreche ich noch mehr daran. Deshalb schreibe ich, ich habe schon immer viel geschrieben, über meine Gefühle und so. andere dachten ich sei verrückt weil ich schreibe als ob es kein Morgen gäbe, aber ich brauche nun mal mehr Seiten um meine Gefühle auszudrücken, mehr Seiten um meine Gefühle zu beschreiben. Es kostet mich Zeit und Aufwand aber das ist es mir wert, denn ich brauche es, und es hilft. Mit jedem Wort dass ich schreibe fällt mir ein bisschen Last von der Schulter. Ich weiß dass mich niemand auslachen wird, denn ich schreibe alles auf Papier. Mit jedem Wort dass ich schreibe oder tippe geht es mir ein bisschen besser, und am Ende fühle ich mich befreit. Ich muss meine Gefühle durch das schreiben ausdrücken, es geht nicht anders.


Montag, 10. Dezember 2012

stay or go

Sie wenden sich von mir ab weil ich traurig bin, weil ich depressiv bin, weil ich mich selbst verletzte, weil ich sage was ich denke, weil ich vor anderen weine weil ich meine Tränen nicht mehr halten kann. Ja, sie drehen sich weg, tun so als würden sie mich nicht kennen. Jetzt wo ich sie am meisten brauche. Sie sagten sie sind meine besten Freunde, sagten dass sie immer für mich da sind, doch jetzt stehe ich alleine da, fühle mich einsam in einem vollen Raum, fühle mich ausgeschlossen. Aber wisst ihr was? Es ist gut dass ihr euch JETZT aus dem Staub macht, dann weiß ich wenigstens dass ich euch nie wichtig war, und es schmerzt mich das zu sagen aber ich kann auch ohne euch leben, jetzt weiß ich wenigstens wer wirklich für mich da ist und zwar sind das die Leute mit denen man gar nicht so viel in Kontakt steht, aber das sind meistens die, die dich schon fast auswendig kennen und die jede Gefühlsschwankung mitbekommen, die Menschen, die mit fünf Minuten mehr erreicht haben als ihr in den letzten Jahren. Na los, ich gefalle euch nicht? ich bin euch zu depressiv etc. es hält euch nichts mehr, ihr habt keine Ketten um die Handgelenke geschnallt die bestimmen zu wem ihr gehört. Bleibt bei mir oder geht weg.


Sonntag, 9. Dezember 2012

a library is a hospital for the mind.

Ich lese total gerne weil dann kann ich endlich mal in eine andere Rolle schlüpfen, egal ob in die Rolle des depressiven Mädchens oder dem Püppchen, es beruhigt mich zu wissen dass ich neben mir ein Buch liegen habe. Sie helfen mir aus der Realität zu verschwinden und ich kann einfach so vor mich hinträumen, mir vorstellen wie die Personen wohl aussehen könnten, ich kann mir ein eigenes Bild von der Person machen, ohne Vorurteile, gar nichts. Jedes Mal wenn ich ein Buch lese vergesse ich die Zeit, ich sinke tief in die Geschichte ein und ich komm nur noch schwer davon weg. Vielleicht lese ich auch Bücher damit meine Welt für einen Moment perfekt scheint? Dann bin ich ein Mädchen das keine Sorgen, keine Ängste und keine Probleme hat. Früher habe ich jeden Tag ein neues Buch angefangen, umso trauriger ist es dass ich jetzt fast keine Zeit mehr dazu habe. Vielleicht ist das der Schlüssel zu meinen Problemen in  letzter Zeit? Die letzten Wochen und tage wurde ich mit Problemen nur so überschüttet, ich habe mehr Zeit zum Nachdenken, und nachdenken führt zu schlechten Gedanken. Ich will diese Gedanken nicht in meinem Kopf haben. Bücher sind meine Drogen und das lesen meine Therapie. Zwei Gegensätze, aber es ist nun mal wahr.




Donnerstag, 6. Dezember 2012

I'm happy again

Es ist lustig wie  nur eine Person deine ganze Stimmung ändern kann… heute hatte ich weder Hunger noch wollte ich was trinken, ich war so traurig dass ich dachte dass mir jeden Moment die Tränen kommen aber dann, nach einer Weile ging es mir wieder besser und das nur wegen dir. Ich dachte ich besuche dich mal kurz, so aus reiner Höflichkeit, aus Minuten wurden Stunden und aus Stunden wurden noch mehr Stunden und irgendwann war ich wieder so glücklich dass ich all meine Probleme vergessen hatte, ich hatte die schmerzen am Arm vergessen, ich hatte die Schmerzen in meinem Herzen vergessen, ich habe meine Einschnitte auf meinem linken Arm nicht mehr gespürt, es war alles nur noch voll mit liebe. Danke.


Mittwoch, 5. Dezember 2012

fake.

Wann war das letzte Mal als ich bedingungslos glücklich war? Ich kann mich nicht daran erinnern… ich weiß es nicht mehr, ehrlich.

Natürlich denkt jeder ich bin glücklich aber das bin ich so gut wie nie. Passt auf vor den Menschen die immer lachen, die man nie weinend gesehen hat, das sind die, die am meisten Hilfe brauchen. Sie lachen  um für einmal glücklich zu sein. In meinem Herzen ist Eiszeit das ganze Jahr. Ich muss selber auch mich Acht geben, ich bin in letzter Zeit sowieso schwach und ich muss aufpassen dass ich meine Fassade aufrecht erhalte auch wenn das schwer wird. Es ist extrem schwer sein Lachen zu behalten und es grenzt an professioneller schauspielerischer Leistung nie traurig auszusehen und den Schmerz zu überspielen. Ich weiß nicht wie lange ich das noch kann...


Dienstag, 4. Dezember 2012

I lied

Mit Tränen in den Augen stand ich schon vor dir, in einem Moment wo ich gerne alleine gewesen wäre. Du wolltest mit mir reden, ich aber nicht mit dir. Du musst verstehen dass es nicht an dir liegt, sondern an mir, ich kann nicht einfach Leuten von meinen Problemen erzählen und ich weiß dass es auch dir so geht aber trotzdem. Natürlich vertraue ich dir und bitte nimm das nicht persönlich, aber ich kann mich keinem Menschen anvertrauen, egal wer es ist. Wenn ich reden soll verschließt sich mein Mund, die Kehle wird trocken und da steh ich, mit roten Augen, du dachtest ich hätte was getrunken, aber ich bin in meinen Tränen ertrunken. Ich wollte in dem Moment nur noch weg, ich weiß nicht ob es dich verletzt hat dass ich so schnell wieder abgehauen bin wo du mir doch nur helfen wolltest. Du hast mich an meinem Handgelenk festgehalten, wolltest mich zum Umdrehen bringen, aber ich flüsterte nur ‚nein‘. Ich saß alleine an einem Tisch dann kamst du wieder um die Ecke. Hast dich gegenüber von mir gesetzt und hast mir was versprochen. Der Moment in dem ich dir von meinem Blog erzählte. In dem Moment erzählte ich dir dass ich meine Gefühle nicht anders verarbeiten kann. Und es tut mir leid dass ich dich dann danach noch angelogen habe, ich sagte mir geht es jetzt wieder besser… das war gelogen…




Montag, 3. Dezember 2012

please don't leave me.

Ich will nicht dass du mich verlässt, Ich will nicht dass dich jemand aus meinem Leben zieht, ich brauche dich hier bei mir und ich kann es nicht gebrauchen wenn sich jemand einmischt.

Ich habe Angst du verlässt mich, habe Angst dass ich dir nicht mehr so wichtig bin wie ich einmal war. Ich will nicht dass es andere besser machen wie ich, Ich will das nicht.

Man sagt dass sich Menschen erst verlieren müssen um wieder zusammen zu kommen, aber wieso verliert man überhaupt eine Person die einem doch so wichtig ist? Was muss passieren damit sich ‚Seelenverwandte‘ trennen, wie stark die Gefühle sein müssen, und das Leid.

Aber wie stark werde ich darunter leiden, und wie stark wirst du darunter leiden? Wirst du überhaupt traurig sein wenn wir uns nicht mehr so oft sehen, hast du Angst MICH zu verlieren?

Ich hasse es wenn du andere Personen bevorzugst, wobei du doch immer sagst dass wir uns nie trennen würden, trotzdem hältst du dich von mir fern und weichst mir aus.

Keine Ahnung ob wir für immer verbunden sind.

Ich weiß nur dass wir es jetzt noch sind und daran wird sich JETZT auch nichts ändern.

Aber dann ist da noch die Gewissheit  dass du eines Tages die Farbe meiner Augen vergessen wirst.

                                                     
 

Sonntag, 2. Dezember 2012

I'm just afraid.

Einfach ohne Grund traurig sein, von glücklich zu traurig, es muss nicht mal was Schlimmes passiert sein. Es passiert immer wenn ich zu viel Zeit zum Nachdenken habe, abends wenn ich in meinem Bett liege kann ich über alles nachdenken, mich in Sachen reinsteigere ohne es zu merken. Kommt dann noch ein trauriges Lied steht meine Welt Kopf.

Ich habe Angst vor der Zukunft und die schlimmen Dinge der Vergangenheit scheinen wieder Real zu werden. Ein ganz komische Zustand wo ich nicht weiß wie es mir wirklich geht, ich weiß eigentlich bin ich glücklich aber trotzdem laufen mir die Tränen die Wange hinunter. Ich habe keine Ahnung wie ich mich verhalten soll, und ich hab auch keine Ahnung wie andere mich behandeln sollen. Ich weiß selber nicht was ich in der Situation von anderen Erwarte.

Am Ende läuft es immer aufs selbe hinaus: Ich ziehe mich zurück.

Ich kann anderen nicht in die Augen schauen, Ich will das keiner meine Tränen sieht, Ich will nicht dass man mich für schwach hält, kämpfe mit der Schlinge die um meinen Hals geschnürt ist und mir die Luft abdrückt.

Ich kann nichts dagegen machen, ich kann meinem gegenüber nicht einmal in die Augen schauen wenn es mir schlecht geht.