Freitag, 30. November 2012

Daddy's girl? No.

Du kannst dich nicht ein einziges Mal normal verhalten, ständig musst du mich blamieren, mich anschreien oder beleidigen. Wegen dir wollte keiner zu meiner Geburtstagsparty kommen, aus Angst was auf die fresse zu bekommen.

Die aggressiver blick bin ich schön gewohnt, die anderen bekommen Angst, würden am liebsten davon laufen. Weißt du wie viel Angst in mit steckt wenn du mich mit diesem blick ansiehst? Als würdest du mich gleich verprügeln.

Ich habe jedes Mal Angst wenn es heißt dass du mich irgendwo abholst oder irgendwo mitkommst. Solange mich keiner mit dir sieht ist noch alles okay, aber sobald Freunde dabei sind bekomm ich ein unwohles Gefühl. Ich habe Angst dass sie sich von mir anwenden wenn sie dich sehen, angst dass sie denken ich bin so wie du, manchmal denke ich mir dass wir nicht aus der gleichen  Familie kommen. Bei dir werden Konflikte mit einem Schlag ins Gesicht gelöst.

Man sagt man soll sich nicht für seine Familie schämen… Es ist zu spät.

Ich hasse dich Dad.



Donnerstag, 29. November 2012

I don't know

Diese Selbstzweifel bringen mich um. Ich will es nicht mehr hören, ihr sagt zu mir dass ich so wunderschön bin, ich stehe vor dem Spiegel und finde mich hässlich, nicht meinen  Körper, sondern mein Gesicht. Ich hab keine Ahnung wie ich darüber hinweg kommen soll aber irgendwie muss es gehen. Jedes Foto das von mir gemacht wird würde ich am liebsten löschen. Ich bin total selbstkritisch, schaue auf die kleinsten Details in meinem Gesicht und verfluche sie. Ich will einen Tag überstehen ohne zu denken dass ich viel schöner aussehen könnte. Egal wo ich hingehe, ich sehe überall wunderschöne Menschen und ich, ja ich sitze da und frage mich wieso ich nicht auch so sein kann. Menschen die beliebt sind, die selbstbewusst sind und die sich selber hübsch finden. Ich bin keiner von diesem Menschen. Ich bringe mich selbst noch um das weiß ich genau, mit dieser Einstellung kann man nichts erreichen, aber es ist so schwer das Blatt zu wenden wenn man Jahre damit verbracht hat die Makel an sich aufzuzählen...









Mittwoch, 28. November 2012

you've changed


Was hab ich mir nur vorgemacht? Dachte ich wirklich du würdest dich für mich interessieren? Wie konnte ich so dumm sein. Alles war perfekt doch dann hast du dich nicht mehr gemeldet, hast mich in Facebook entfernt, hast deine Nummer geändert, ich kann dich nicht verstehen du sagtest ich bin dir wichtig? Wie oft habe ich dir erzählt dass ich nicht mehr verarscht werden will? Wie oft habe ich dir meine Probleme erzählt? Du sagtest du würdest mich nie verletzten und immer bei mir sein aber das war eine Lüge. Was mir das Herz gebrochen hat war deine sms, sie hat mich zerrissen du hattest Geburtstag, ich schrieb dir eine sms du antwortest ‚wer bist du‘. Du sagtest ich könnte immer zu dir kommen, du hast gesagt ich kann dir vertrauen aber am Ende brichst du mir das Herz mit nur einem Satz, aber das lustige ist dass es nicht mal so weh tut, mir war es irgendwie schon klar gewesen, du schienst so perfekt, du musst eine hacken haben und glaub mir, ich hab ihn gefunden. Ich wurde schon so oft verletzt dass es mir nichts mehr ausmacht, ich sollte weinend im Bett liegen, mich so fühlen als ob meine Welt untergeht aber ich weiß dass das erst der Anfang ist, ich setzte meine Krone wieder auf, wische mir die Tränen aus dem Gesicht und geh hinaus. Tue so als ob nichts gewesen wäre, so wie immer.

Es ist als hätte es meine Tränen nie gegeben.

Donnerstag, 22. November 2012

emotionless.

Manchmal denke ich dass ich kein Herz habe, ich wurde zu oft enttäuscht, belogen und betrogen, mich bringt so schnell nichts mehr aus der Fassung. Mir ist es egal wenn ich mit einer geliebten Person streit habe, es trifft mich nicht mehr, Menschen kommen und gehen. Meiner Mutter ist etwas Schlimmes passiert, manche würden tagelang in der Ecke sitzen und weinen, ich mache mir keine Sorgen. Ich habe kein Herz mehr, es ist leer, kein Platz für Gefühle und so ein kram. Ich werde sowieso nur wieder verletzt. Ich habe eine Mauer um mein Herz gebaut, so wie ich es für richtig halte um den Problemen aus dem Weg zu gehen. Mir ist es egal wie andere mich behandeln, früher oder später wird sich das Blatt wenden und mein Herz wird ein zerrissenes stück sein. Ich kann es selber nicht verstehen wieso ich mir keine Sorgen mache wenn ich dabei bin Menschen die mir wichtig sind zu verlieren. Zu viele Menschen haben sich schon von mir abgewandt, es ist nichts Neues für mich. Ich bin nicht eiskalt geworden, ich habe es nur satt verletzt zu werden.


Montag, 19. November 2012

Sorry that I wasn't good enough for you.

Von allen Menschen die ich kenne warst du mir am wichtigsten, aber die Tatsache wie egal ich dir bin hat mich schwer getroffen. Ich hatte Angst dass ich dich mal verlieren werde und jetzt stehe ich fast davor. Man sagst wenn du es liebst lass es gehen, ich lasse dich gehen, doch werde ich niemals vergessen dass ich nie gut genug für dich war.




Sonntag, 18. November 2012

I'm growing

Alte Tagebücher durchlesen und denken wie schön die Zeit doch war. Früher hab ich mir noch sorgen darum gemacht welche Kleider ich meiner Barbie anziehe, welche schuhe dazu…

Ich wollte unbedingt erwachsen werden, aber jetzt merke ich wie schön es doch war. Ganz egal wie schlecht meine Kindheit war, sie war besser wie jetzt.  Mir war nicht bewusst dass je älter ich werde ich umso mehr Freunde verlieren werde.

Früher habe ich gehofft dass die Zahn Fee vorbei schaut, heute  frage ich mich ob mir überhaupt noch etwas Freude bereitet.

Ich habe Angst vor der Zukunft, Angst davor alle meine Freunde gehen zu sehen, Angst zu sehen wie ich älter werde und sich alles ändert.

Irgendwann werde ich alleine sein, nichts ist für immer.

Ich spüre jede Emotion und alle Gefühle von früher wieder. Das Gefühl  von Wärme und Liebe wenn ich bei meiner Oma war, ich weiß noch dass ich traurig war weil mein Bruder mir den Kuchen weggegessen hat, Erinnerungen bei denen ich heute grinsen muss.

Wie sich das alles entwickelt hat, Ich und die ganze Welt. Früher bin ich nicht mal an die Keksdose gekommen, morgen fahre ich schon mit dem Auto in den Supermarkt.

Die Zeit ist wie im Flug vergangen und das macht mich echt traurig, meine Oma hat gestern gesagt dass sie sich wünscht dass ich wieder klein bin, dass an Weihnachten das ganze Geschenkpapier in  der Wohnung rumliegt und ich der Familie ganz stolz meine neue Puppe präsentiere. Aber das traurige ist, das es nie mehr so sein wird wie es einmal war.

 

Samstag, 17. November 2012


Zwei Herren, beide ernsthaft erkrankt, belegten dasselbe Krankenzimmer. Einer der Herren hatte die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde aufzusetzen, damit die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfließen konnte.

Sein Bett stand am einzigen Fenster des Raumes.  Der andere Herr musste die ganze Zeit flach auf dem Rücken liegen.  Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang. Sie sprachen von ihren Frauen und Familien, ihrer Heimat, ihren Jobs, ihrem Militärdienst und wo sie im Urlaub waren. Jeden Nachmittag, wenn der Herr im Bett am Fenster sich aufrecht hinsetzte, ließ er die Zeit vergehen, indem er seinem Zimmernachbarn all die Dinge beschrieb, die er draußen am Fenster sah.

Der Herr im anderen Bett begann aufzuleben in jeder dieser Stunden, wo  seine Welt erweitert und belebt wurde durch all die Geschehnisse und Farben der Welt dort draußen.

Das Fenster überblickte einen Park mit einem schnuckligen See. Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser während Kinder ihre Modellboote segeln ließen. Junge Verliebte bummelten Arm in Arm durch die unzählig bunten Blumen und eine schöne Aussicht auf die Silhouette der Stadt lag am Horizont.

Wenn der Herr am Fenster all dies beschrieb mit allen kleinsten Details, schloss der Herr auf der anderen Seite im Raum die Augen und stellte sich die bildhaften Szenen vor. An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine vorüberziehende Parade. Obwohl der andere Herr die Kapelle nicht hören konnte, konnte er sie vor seinem geistigen Auge sehen, während der Herr am Fenster sie mitanschaulichen Worten beschrieb. Tage, Wochen und Monate vergingen.

Eines Morgens, die Tagschwester kam um Wasser für das Bad zu bringen, fand sie den leblosen Körper des Herrn am Fenster, der friedvoll in seinem Schlaf verstorben ist. Sie war traurig und rief die Bediensteten, um die Leiche wegbringen zu lassen. Nach einer angemessenen Weile fragte der andere Herr, ob man ihn ans Fenster verlegen könnte. Die Schwester war erfreut über den Tausch und nachdem sie sich vergewisserte, dass er sich wohlfühlt, ließ sie ihn allein. Langsam, schmerzvoll stützte er sich auf einen Ellenbogen um seinen ersten Blick auf die echte Welt draußen zu richten. Er strengte sich an, sich langsam zu drehen um aus dem Fenster am Bett zu gucken. Es zeigte auf eine leere Wand.

Der Mann fragte die Schwester, was seinen verstorbenen Zimmernachbarn veranlasst hatte, ihm so wundervolle Dinge von draußen vor dem Fenster zu erzählen.

Die Schwester erwiderte, dass der Herr blind war und nicht einmal die Wand sehen konnte.

Sie sagte "Vielleicht wollte er Sie nur aufmuntern."
 
 

Epiloge:

Es ist eine riesige Freude, andere glücklich zu machen, ungeachtet  unserer eigenen Situation. Geteiltes Leid ist halbes Leid, doch Freude, wenn geteilt, ist doppelte Freude.

Wenn Du Dich reich fühlen möchtest, zähle all die Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann.

 
 
 

Freitag, 16. November 2012

Game Over.


Wie wichtig bin ich dir eigentlich?

Alle Dinge die du mit mir gemacht hast machst du nun mit ihr. Dinge die ich dir schreibe schickst du an sie weiter, Dinge die ich dir im Vertrauen geschrieben habe, Nachrichten in denen ich ausdrücke dass du mir wichtig bist.

Du sagst ich bin dir wichtig? Wieso meldest du dich dann mal zwei Wochen nicht mehr bi mir.

Du sagst ich bin die schönste? Wieso schreibst du das jeder?

Du sagst ich bin deine beste Freundin? Wieso ist bei dir jede deine beste Freundin?

Denkst du wirklich ich bin so blöd und merke nicht dass du nur mit mir spielst?

Dir liegt kein stück an mir oder warum ist dir jeder wichtiger als ich? Wieso lügst du mich an, wieso hintergehst du mich?  

Game Over.

Dienstag, 13. November 2012

nicht alle schmerzen sind heilbar

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen

Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,

Werden sie Stein.

 
Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,

Sie scheinen zerronnen wie Schaum.

Doch du spürst ihre lastende Schwere

Bis in den Traum.

 
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,

Die Welt wird ein Blütenmeer.

Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,

Da blüht nichts mehr.

 ~Ricarda Huch~

 

Montag, 12. November 2012

I want to be more.

Wieso fällt es mir nur so schwer meine Gefühle zu zeigen? Es macht mich krank. Ich will so viel sagen, am liebsten würde ich alle meine Gefühle und Gedanken in die Welt schreien, doch ich bleibe still.

Ich beneide Menschen die das könne, die einfach sagen können was sie denken, was ihnen durch den Kopf geht, die einfach selbstbewusst sind. Aber so bin ich nicht und so werde ich es auch niemals sein.

Wir gerne würde ich dir sagen was ich für dich empfinde, wie gerne würde ich dir sagen dass ich dich nicht leiden kann, wie gerne würde ich alle meine Gefühle frei lassen, doch ich bleibe still.

Wieso kann ich so was nicht? wurde ich zu oft enttäuscht, verletzt und schlecht gemacht? Wieso hab ich so eine Angst davor anderen zu sagen was ich wirklich will?

Will ich nicht ausgelacht werden? Aber was ist denn sie gut finden was ich sage… woher soll ich wissen wie die Menschen auf mich reagieren wenn ich ihnen sage wie es mir wirklich geht?

Ich will mal das komplette Gegenteil von mir sein, vorlaut, selbstbewusst, beliebt, aber ich weiß selber dass das nie der Fall sein wird.