Montag, 31. Dezember 2012

:)

Jedes Jahr an Silvester, blicken wir 365 Tage eines Jahres zurück. Ein Jahr, in dem wir verziehen haben. Vergessen haben. Verletz wurden und verletz haben. Ein Jahr, in dem wir Menschen aus unserem Leben gestrichen haben. Ein Jahr, in dem wir Menschen die uns wichtig waren oder die wir einfach nur kannten, verloren haben.
 Manche waren immer für uns da. Manche Menschen haben uns enttäuscht, manche haben wir enttäuscht. Wir haben gelacht, geweint & gehofft. Wir haben ein Jahr Erinnerungen geschaffen, an die wir immer wieder zurückblicken. Gute Erinnerungen, schlechte Erinnerungen.
 Erinnerungen auf die man gern verzichtet hätte aber auch Erinnerungen auf die man stolz ist und die man nie vergessen wird.

Flashback


2012...
Dieses Jahr war eigentlich ein sehr schönes aber auch sehr trauriges Jahr, am Anfang war das Jahr noch sehr sehr schön, auch wenn wir nicht so einen langen und heißen Sommer gehabt haben. Ich habe viele neue Freunde kennengelernt aber ich musste mich auch mit meinen „Feinden“ auseinandersetzten. Ich habe gelernt damit man aufpassen sollte wem man vertraut und wen man um Hilfe bittet. Man weiß nie wer sich gegen dich wendet und dir dann damit schaden will. Ich habe viele Freunde im Stich gelassen und das tut mir aufrichtig Leid, Ich bin paar Mal über meinen Schatten gesprungen und hab mich wieder aufgerappelt. Aber auch dass dieses Jahr manche Freundschaften viel stärker geworden sind wie sie letztes Jahr waren. Dass man sich viel mehr traut und sich auch selber mehr zumutet. Auch wenn es dann im Mai einen heftigen Einschnitt in meinem Leben gab der mich heute noch beeinflusst und mich  auch immer beeinflussen wird. In der anderen Hälfte dieses Jahres also von Herbst bis Winter war dann mein Leben nicht mehr so perfekt wie es im Sommer noch war. Streit, verlorene Hoffnung. An kalten und regnerischen tagen neige ich dazu sehr viel über mich und die Zukunft, die Vergangenheit nachzudenken, dass sollte ich vielleicht manchmal nicht tun. Ich habe viel über mich erfahren und andere, auch wenn ich da nicht immer wollte. Es gab sehr viele Situationen diesen Winter wo ich mich einfach nur noch am liebsten umbringen wollte, ein rauf und runter mit den Gefühlen. Aber auch diese Trauer, die Angst und die Selbstzweifel haben mich noch stärker gemacht und ich kann dann hoffentlich im neuen Jahr darüber wegschauen. Im Winter habe ich Dinge erfahren die mich sehr traurig gemacht haben, ich habe mehr Selbstzweifel gehabt bzw. Ich habe sie immer noch, ich hatte eine sehr schwere Zeit und an manchen Tagen hab ich mich dann doch gefragt wieso ich eigentlich noch lebe.

Also alles in einem: es war ein sehr aufregendes Jahr mit vielen Hürden. Aber trotz Höhen und Tiefen meiner Gefühle hab ich es immer noch geschafft das Beste daraus zu machen. Es sind Dinge in diesem Jahr passiert die man nicht vergessen kann und auch nie vergessen wird aber vielleicht liegt die Kunst einfach darin diese Dinge zu akzeptieren.

Ich hoffe dass das neue Jahr sehr gut verläuft und dass sich alles zum Guten wendet. Ich wünsche mir sehr dass es auch in meiner Familie keinen Streit mehr gibt, dass wir mal zusammen an einem Tisch zu Abend essen, dass mal ein Tag vergeht ohne Türen zuschlagen. Ich bin dieses Jahr nicht immer eine gute Freundin gewesen und ich wünsche mir sehr dass ich das 2013 ändern kann und ein besserer Mensch werde.

 
2013 ist ein neues Kapitel, ein neues Buch wo alles anders sein kann, man kann sich selbst verändern und nochmal neu anfangen. Es kann sich alles um 180° wenden, entweder es wird schlechter oder besser aber das liegt an dir. Es ist dein Leben, dein Buch und DU bist der Autor also lebe dein Leben und orientier dich nicht an anderen. 2013 ist ein neuer Anfang.                                                                                                        
Ich wünsch euch auf jeden Fall ein frohes Neues, Hoffentlich werden dieses Jahr alle eure Wünsche war und ihr könnt auch erreichen was ihr euch vorgenommen habt.






 

Sonntag, 30. Dezember 2012

mach dir keine Sorgen...

Ich fühle mich schlecht, ich habe dich angelogen und es tut mir leid dass ich mein Versprechen brechen musste.

Ich habe dir Versprochen dass ich nichts Dummes mach, nichts anstelle und auf mich aufpasse. Du weißt nicht was in mir vor geht und es tut mir leid dass ich es dir nicht erzählen kann. Ich hab es dir versprochen, ich hab dir versprochen dass ich auf mich aufpasse, dass ich nichts anstelle was ich mal bereuen werde, ich konnte es dir ja nur versprechen weil du direkt vor mir standst und ich hätte nicht „nein“ sagen können, sonst hättest du dir noch mehr Sorgen gemacht. Ich will nicht dass du dir sorgen machst, ich weiß dass du dir schon lange Sorgen machst und das tut mir sehr leid. Du solltest dir keine Sorgen um mich machen müssen nur weil ich nicht in der Lage bin auf mich aufzupassen. Es tut mir leid dass ich das Versprechen gebrochen habe, normaler weise geht mir das nicht so nahe aber jetzt gerade bin ich in einem Zustand wo es mich einfach nur noch selbst verletzt. Ich hab das Versprechen gebrochen, ich habe was getan auf dass ich nicht stolz bin und ich bereue es aber es ging nicht anders und noch schlimmer ist dass es nicht mehr so leicht zu stoppen ist. JETZT darfst du dir Sorgen um mich machen…



Freitag, 28. Dezember 2012

Herz aus Holz


 

 
Herz aus Holz - Casper

Danke Welt, du zeigst mir wie wenig ich wert bin,
Zeit ist Geld und kostet lediglich Nerven,
Seltsam, was für Scheiße passiert,
Wenn alles, was du denkst, das dir gehört, einbricht und stirbt,

Ich stell' mir vor, dass es Liebe gibt und sie wartet nun,
Unter Eis verschlossen, hofft auf den ersten Atemzug,
Kennst du das? Diese Stimme die sagt,
"Versager!"? Und du setzt die Klinge zum Arm,

Ich seh' mich selbst. Mein Herz, das schlagende Kackding,
Es ruft:"Benjamin, halt' die Welt an, ich will abspring',
Bitte, jemand zeig' mir den Weg!,
Ich hab' mein' Kompass verlor'n, mich im Kreise gedreht,

Heiß und gelegt, hier ging alles schleppend voran,
Hoffnung ist in Stacheldraht und in Ketten gefang',
Herz aus Gold, Herz aus Stolz,
Wurde zur schwarzen Seele - Herz aus Holz,

Bleib' hier! Bitte bleib'! - Schweig'!,
Ich muss dir was zeigen, es ist tief unten, ganz weit,
Ein Schritt, ein Blick,
Ein Gedanke, eine Klinge, eine Träne, eine Hand, ein Schnitt,

'Ne sterbende Taube, sterbender Glaube,
Das letzte gehauchte Wort durch ein sterbendes Auge,
Alle ha'm die Grenzen verlernt,
Wegen Menschen wie du sind Menschen wie ich Menschen wie er,

Hätte doch wer Licht angemacht in dem Stress,
Es hätte sich keiner gestoßen, keiner verletzt,
Tja, letzte Runde, letztes Bier,
Kalt vor der Tür...wohin geht es jetzt von hier?,

Sag' nichts, nimm Abstand, wende dich ab,
Bis hierhin war's gut, hast's nie bis zum Ende geschafft,
Brände sind satt, das Feuer hat die Kinder verbrannt,
Niemand konnte sie retten...falsche Seite, hinter der Wand,

So jung, so zerbrechlich, so zart,
So gnadenlos, so brachial, so stark,
Danke Welt, ich bin leer, alles ist 'raus,
Der letzte Tropfen im Takt zum finalen Applaus...

Mittwoch, 26. Dezember 2012

I'm hoping for better days.

Wären sie immer noch mit mir befreundet wenn sie wissen würden dass ich alles mach wenn ich alleine bin? Würden sie immer noch mit mir reden wollen wenn sie wüssten dass ich seelisch am Ende bin? Würden sie mich überhaupt nur anschauen wenn sie wüssten dass ich Schnitte an den Armen habe? Würden sie immer noch mit mir lachen so wie früher wenn sie wüssten dass ich mich nachts in den Schlaf weine?

Sie würden sich von mir wegdrehen, würden so tun als ob ich nicht da wäre, keiner würde fragen wieso, weshalb, warum… sie würden es sowieso nicht verstehen.

Ich habe Angst es jemandem zu erzählen, obwohl ich es einer Person schulde aber ich kann nicht, zu viel Angst davor wie sie reagieren würden. Ich habe Angst nichtmehr dazu zu gehören, habe Angst vor ihren Blicken, Angst dass sie mich die ganze Zeit beobachten. Ich kann einfach nicht mehr. Ich kann einfach nur hoffen dass sie es nie rausfinden werden.

 
 
 

Dienstag, 25. Dezember 2012

Love!?

Ich könnte Weihnachten hassen, all diese vorgespielte Liebe, ach ja wir sind ja so eine liebe Familie, wir streiten uns nie und sind perfekt. Haha! Man muss mit der ganzen Familie zusammen sitzen und reden, einmal so tun als ob nichts gewesen wäre, ich hasse es! Sobald das alles wieder vorbei ist geht es wie immer weiter, Schläge, Streit, Aggressionen. Wieso das alles? Was bringt es uns wenn wir uns allen was vorspielen? Was bringt es uns wenn wir mit Menschen zusammen sitzen und auf „Best Friends“ machen wenn man sich am liebsten gegenseitig umbringen würde? All diese sinnlosen Gespräche, wenn interessiert das schon? Wen interessiert es wie es gerade in der Schule läuft? Sie fragen nur aus Höflichkeit. Ich bin froh wenn das wieder alles vorbei ist.






Montag, 24. Dezember 2012

Merry Christmas

Krass dass wir früher noch alle an den Weihnachtsmann geglaubt haben, ich weiß noch wie meine Mama und Ich immer meinen Bruder veräppelt haben, Zuckersüß!

Ich freue mich schon sehr alle zu sehen, meine Tante und mein Onkel die ich sonst nie sehe außer an Geburtstagen und co. Ich freue mich dass ich mal wieder zu meinen Großeltern kann, auch wenn sie nur ein Haus weiter wohnen, ich habe fast keine Zeit sie zu besuchen und ich weiß dass es jetzt so klingt als hätte ich einfach nur keine Lust auf die aber so ist es nicht, ich habe einfach keine Zeit, Ich liebe meine Großeltern von ganzem Herzen und es schmerzt zu wissen dass sie vielleicht bald nicht mehr da sind und vielleicht ist das unser letztes Weihnachten zusammen. Meine Großeltern haben mich quasi aufgezogen weil meine Eltern schlichtweg zu dumm dafür waren. Ich sag nur Alkohol. Und jetzt bin ich jeden Tag weg, sitze Stunden lang in der Schule, muss danach Hausaufgaben machen und lernen und dann soll ich auch noch in meine Vereine gehen, dann kommen sie ab und zu, zu kurz. Aber heute kann ich sie ja endlich mal wieder sehen und  das freut mich total! Es ist ja auch das Fest der Liebe, Ich bekomme so viel Liebe von den beiden wie von keinen anderen und ich Liebe sie auch, auch wenn sie mir manchmal sooo heftig auf die Nerven gehen hab ich sie trotzdem lieb. Bei Weihnachten geht es auch nicht um die Geschenke, das wird einem öfters gesagt aber es ist einfach so! Die Tatsache dass man sich an Weihnachten zusammen setzt und redet als ob es kein Morgen gäbe, wenn man Feinden die Hand reicht und sich einfach entschuldigt, auch wenn es viel Überwindung kostet aber einfach mal zu sagen „hey sorry das war nicht so gemeint und es tut mir leid“ es kann so viel verändern und es zeigt dass man ein gutes Herz hat.  Also lasst euch mit Liebe beschenken und nicht mit materiellen Dingen.

Aber auch wenn Weihnachten so schöne Dinge mit sich bringt frage ich mich schon auch wie es den Menschen geht die weder eine Familie noch ein Zuhause haben, für sie muss doch Weihnachten schrecklich sein, sie sitzen draußen auf einer Parkbank und frieren während wir mit unserm neuen „Smartphone“ nicht zufrieden sind. Sie wissen nicht wo sie hinsollen, haben keinen der sich um sie kümmert. Sie werden mit abstoßenden Blicken nieder gemacht obwohl sie doch so schon nichts haben. Ich würde so gerne was für sie tun aber in meiner kleinen Stadt ist das kaum möglich. Ich würde mich mal  so gerne mit jemandem unterhalten der auf der Straße lebt, nur um mir zu zeigen wie gut ich es eigentlich habe, wie schlimm es sein muss Menschen zu sehen die gerade Weihnachtsgeschenke kaufen wenn man nicht mal Geld für eine Brezel hat. Einfach um ihnen zu zeigen, hey ich bin da, ich werde dir zuhören.

Hin oder Her Weihnachten ist und bleibt das Fest der Liebe und man sollte gerade dann was gutes Vollbringen.

Bin mal echt gespannt ob die Weihnachtsstimmung mich doch noch erreichen wird… :)

 

 
Habt schöne Weihnachten, lasst euch mit viel Liebe beschenken und habt einfach eine schöne Zeit mit eurer Familie.

 
 
 
 

Sonntag, 23. Dezember 2012

is anyone out there afraid to lose me?

Manchmal wünscht man sich einfach nur eine Person der man wichtig ist, die dich bedingungslos liebt, die für dich da ist, egal wann. Es ist egal ob du am Morgen um 4 oder am Abend um zehn anrufst, die dich unterstützt und die nichts dafür verlangt.

Und es ist vielleicht im Leben einer der härtesten Rückschlage, wenn man mit jemandem, mit dem man sehr sehr viel Zeit verbracht hat und von dem man geglaubt hat dass er einem was bedeutet, dass wenn irgendwann der Moment kommt wo es drauf ankommt und wo man sagt hey hier bin ich, jetzt ist es soweit, jetzt geht es mir nicht so gut, hier bin ich, dann ist er nicht mehr da, man merkt dass die Person schon lange weg ist und man hat immer geglaubt dass man vielleicht für den anderen was Besonderes ist, nur für einmal und irgendwann merkt man, ok vielleicht war das nur die Hoffnung und vielleicht war das nur der Wunsch dass man dem anderen so viel bedeutet, und dann merkt man dass es nicht so ist, und dann tut das vielleicht sehr sehr weh.



Donnerstag, 20. Dezember 2012

art never comes from happiness.

Es kommt mir so vor als ob ich nur kreativ sein kann wenn ich traurig bin, Ich habe das Gefühl dass ich von der Trauer inspiriert werde. Es tut mir leid wenn euch mein Blog zu depressiv etc. wird aber so fühle ich mich gerade nun mal. Ein Sprichwort sagt dass Kunst nie von Fröhlichkeit kommt und vielleicht ist es auch so. Nein, es IST so. Mein Blog  ist das beste Beispiel dazu, wenn es mir schlecht geht schreibe ich, wie viele Einträge sind hier in denen ich wunschlos glücklich bin!? Ich versuche gerade so gut wie möglich das Chaos in meinem Leben zu ordnen, aber es fällt mir sehr schwer. Ich versuche mein bestes und bald dürft ihr euch vielleicht auf schönere Beiträge freuen.



Montag, 17. Dezember 2012

schlaflos

Ich kann nicht mehr schlafen, diese Sache beschäftigt mich zu sehr. Sie verfolgt mich bis in den Traum. Wenn ich dann mal schlafen kann wach ich früher oder später sowieso wieder auf. Was soll ich dagegen tun dass meine Gedanken nicht ihren Mund halten? Wieso muss es mir so schlecht gehen. Ich möchte so gerne mal wieder lachen, also vom Herzen. Meine Gedanken quälen mich und sie hören nicht auf in meinem Kopf zu schwirren. Egal wie sehr ich versuche mich abzulenken, es hat alles keinen Sinn. Ich möchte nur einmal wieder richtig schlafen, wieder richtig lachen. Aber das ist ja anscheinend nicht möglich. Wenn ich mich umdrehe spüre ich genau meine Einschnitte auf dem Arm, es brennt und tut weh. Meine Augen brennen weil ich mich mal wieder in den Schlaf geweint habe, aber egal wie müde ich auch bin, egal wie sehr mein Körper schmerzt, ich schaff es nicht zu schlafen. Zu viele Probleme die mich bedrücken und die ich nicht mehr los bekomme, wie denn auch? Ich bin so verschlossen, ich kann es niemand erzählen, das bin nicht ich. Ich hasse was aus mir geworden ist. Früher hat man den ganzen Tag durchgeschlafen, jetzt gerade bin ich froh wenn ich mal für zwei Stunden ruhe finde. Was soll ich denn noch tun? Seit drei Wochen geht es mir schon beschissen, ich will nicht mehr.



Samstag, 15. Dezember 2012

?

Ich hab keine Ahnung was ich noch alles tun soll, was ich noch alles versuchen soll. Kaum geht es mir wieder gut kommt schon wieder das nächste Ereignis dass mich traurig macht und schon falle ich wieder in dieses große Loch. Was soll denn dann bitte aus mir werden? Ich hab langsam keine Kraft und keine Geduld mehr. Ich mache mich selber kaputt. Ich kann es nun mal nicht ändern aber wieso muss grad alles so verdammt scheiße sein?

Ich muss mich jetzt entscheiden, entscheide ich mich dafür traurig zu sein, depressiv zu sein, jeden Tag ans Sterben denken oder entscheide ich mich dafür mein Leben schlagartig zu ändern, Spaß zu haben, mich zu freuen dass ich noch am leben bin!?





Mittwoch, 12. Dezember 2012

thank you.

Es gibt nichts Schöneres als einfach mal gelobt zu werden, einfach nur ein „gut gemacht“, das reicht schon! Damit kann man schon viel bewirken. Es baut einen auf, man weiß dass es gut ist was man macht und dass man weiter machen soll. Es ist wunderbar etwas zu hören das man schon lange nicht mehr gehört hat. Ich bin es nicht gewohnt gelobt zu werden, Anerkennung für etwas zubekommen und wenn es dann doch mal passiert habe ich das erste Mal das Gefühl stolz auf mich zu sein. Man bekommt Bestätigung dass du super Arbeit leistest und dass es richtig ist was du tust. Ich bekomme so gut wie nie ein Lob, ja natürlich, bin ja nur ich, es ist ja selbstverständlich dass ich das mache, ist doch klar. Ist ja auch egal dass ich mich dafür total verbiege und mit meinen ganzen Sachen nicht mehr klar komm nur damit ich euch helfen kann. Glaub mir, ich tu das auch nicht immer gerne, aber ich mache es trotzdem weil ich weiß dass es dir viel bedeutet und ich will dich nur glücklich machen.




Dienstag, 11. Dezember 2012

nobody listens

Wieso ich mit keinem über meine Gefühle reden kann? Weil mir bis jetzt keiner zugehört hat.

Sie fragen was los ist, meinen es aber nicht so. Am liebsten würden sie dich gar nicht fragen aber die tun es trotzdem, einfach so aus Höflichkeit. Mal schauen was sie so zu sagen hat, aber wenn du ehrlich bist ist es dir doch lieber wenn ich einfach nur sage ‚mir geht es gut’ und du kannst wieder gehen, so ist es doch immer. Ich habe in meiner Vergangenheit oft versucht anderen meine Probleme zu erzählen, konnte es aber nie weil ich immer zurückgewiesen wurde ‚sorry hab gerade keine Zeit‘ , ‚kann das nicht warten‘, das waren nur die schlechtesten Ausreden. Ich hätte so dringend jemandem zum Reden gebraucht aber keiner war da. Nicht umsonst bin ich heute so leise, fälsche ein Lächeln bei jeder Gelegenheit aber weine wenn ich nachhause komme. Ich habe einfach niemanden, und so sollte das nicht sein. Ich war überrascht als jemand auf mich zukam und mir zuhören wollte, das wäre meine Chance gewesen, aber ich konnte nicht, ich habe meinen Mund nicht aufbekommen, ich hatte immer im Gedanken dass sie das nur macht weil sie nett sein wollte. Das ist meine Art und Weise zu denken und das kann ich mir nicht einfach so abgewöhnen. Ich habe eine Mauer um mein Herz gebaut und die kann man nicht mal so eben sprengen. Ich weiß nicht ob ich jemals über meine Gefühle reden werde, ich denke eher nicht. Aber ich weiß dass ich auch irgendwie meine Gefühle rauslassen muss, irgendwie, sonst zerbreche ich noch mehr daran. Deshalb schreibe ich, ich habe schon immer viel geschrieben, über meine Gefühle und so. andere dachten ich sei verrückt weil ich schreibe als ob es kein Morgen gäbe, aber ich brauche nun mal mehr Seiten um meine Gefühle auszudrücken, mehr Seiten um meine Gefühle zu beschreiben. Es kostet mich Zeit und Aufwand aber das ist es mir wert, denn ich brauche es, und es hilft. Mit jedem Wort dass ich schreibe fällt mir ein bisschen Last von der Schulter. Ich weiß dass mich niemand auslachen wird, denn ich schreibe alles auf Papier. Mit jedem Wort dass ich schreibe oder tippe geht es mir ein bisschen besser, und am Ende fühle ich mich befreit. Ich muss meine Gefühle durch das schreiben ausdrücken, es geht nicht anders.


Montag, 10. Dezember 2012

stay or go

Sie wenden sich von mir ab weil ich traurig bin, weil ich depressiv bin, weil ich mich selbst verletzte, weil ich sage was ich denke, weil ich vor anderen weine weil ich meine Tränen nicht mehr halten kann. Ja, sie drehen sich weg, tun so als würden sie mich nicht kennen. Jetzt wo ich sie am meisten brauche. Sie sagten sie sind meine besten Freunde, sagten dass sie immer für mich da sind, doch jetzt stehe ich alleine da, fühle mich einsam in einem vollen Raum, fühle mich ausgeschlossen. Aber wisst ihr was? Es ist gut dass ihr euch JETZT aus dem Staub macht, dann weiß ich wenigstens dass ich euch nie wichtig war, und es schmerzt mich das zu sagen aber ich kann auch ohne euch leben, jetzt weiß ich wenigstens wer wirklich für mich da ist und zwar sind das die Leute mit denen man gar nicht so viel in Kontakt steht, aber das sind meistens die, die dich schon fast auswendig kennen und die jede Gefühlsschwankung mitbekommen, die Menschen, die mit fünf Minuten mehr erreicht haben als ihr in den letzten Jahren. Na los, ich gefalle euch nicht? ich bin euch zu depressiv etc. es hält euch nichts mehr, ihr habt keine Ketten um die Handgelenke geschnallt die bestimmen zu wem ihr gehört. Bleibt bei mir oder geht weg.


Sonntag, 9. Dezember 2012

a library is a hospital for the mind.

Ich lese total gerne weil dann kann ich endlich mal in eine andere Rolle schlüpfen, egal ob in die Rolle des depressiven Mädchens oder dem Püppchen, es beruhigt mich zu wissen dass ich neben mir ein Buch liegen habe. Sie helfen mir aus der Realität zu verschwinden und ich kann einfach so vor mich hinträumen, mir vorstellen wie die Personen wohl aussehen könnten, ich kann mir ein eigenes Bild von der Person machen, ohne Vorurteile, gar nichts. Jedes Mal wenn ich ein Buch lese vergesse ich die Zeit, ich sinke tief in die Geschichte ein und ich komm nur noch schwer davon weg. Vielleicht lese ich auch Bücher damit meine Welt für einen Moment perfekt scheint? Dann bin ich ein Mädchen das keine Sorgen, keine Ängste und keine Probleme hat. Früher habe ich jeden Tag ein neues Buch angefangen, umso trauriger ist es dass ich jetzt fast keine Zeit mehr dazu habe. Vielleicht ist das der Schlüssel zu meinen Problemen in  letzter Zeit? Die letzten Wochen und tage wurde ich mit Problemen nur so überschüttet, ich habe mehr Zeit zum Nachdenken, und nachdenken führt zu schlechten Gedanken. Ich will diese Gedanken nicht in meinem Kopf haben. Bücher sind meine Drogen und das lesen meine Therapie. Zwei Gegensätze, aber es ist nun mal wahr.




Donnerstag, 6. Dezember 2012

I'm happy again

Es ist lustig wie  nur eine Person deine ganze Stimmung ändern kann… heute hatte ich weder Hunger noch wollte ich was trinken, ich war so traurig dass ich dachte dass mir jeden Moment die Tränen kommen aber dann, nach einer Weile ging es mir wieder besser und das nur wegen dir. Ich dachte ich besuche dich mal kurz, so aus reiner Höflichkeit, aus Minuten wurden Stunden und aus Stunden wurden noch mehr Stunden und irgendwann war ich wieder so glücklich dass ich all meine Probleme vergessen hatte, ich hatte die schmerzen am Arm vergessen, ich hatte die Schmerzen in meinem Herzen vergessen, ich habe meine Einschnitte auf meinem linken Arm nicht mehr gespürt, es war alles nur noch voll mit liebe. Danke.


Mittwoch, 5. Dezember 2012

fake.

Wann war das letzte Mal als ich bedingungslos glücklich war? Ich kann mich nicht daran erinnern… ich weiß es nicht mehr, ehrlich.

Natürlich denkt jeder ich bin glücklich aber das bin ich so gut wie nie. Passt auf vor den Menschen die immer lachen, die man nie weinend gesehen hat, das sind die, die am meisten Hilfe brauchen. Sie lachen  um für einmal glücklich zu sein. In meinem Herzen ist Eiszeit das ganze Jahr. Ich muss selber auch mich Acht geben, ich bin in letzter Zeit sowieso schwach und ich muss aufpassen dass ich meine Fassade aufrecht erhalte auch wenn das schwer wird. Es ist extrem schwer sein Lachen zu behalten und es grenzt an professioneller schauspielerischer Leistung nie traurig auszusehen und den Schmerz zu überspielen. Ich weiß nicht wie lange ich das noch kann...


Dienstag, 4. Dezember 2012

I lied

Mit Tränen in den Augen stand ich schon vor dir, in einem Moment wo ich gerne alleine gewesen wäre. Du wolltest mit mir reden, ich aber nicht mit dir. Du musst verstehen dass es nicht an dir liegt, sondern an mir, ich kann nicht einfach Leuten von meinen Problemen erzählen und ich weiß dass es auch dir so geht aber trotzdem. Natürlich vertraue ich dir und bitte nimm das nicht persönlich, aber ich kann mich keinem Menschen anvertrauen, egal wer es ist. Wenn ich reden soll verschließt sich mein Mund, die Kehle wird trocken und da steh ich, mit roten Augen, du dachtest ich hätte was getrunken, aber ich bin in meinen Tränen ertrunken. Ich wollte in dem Moment nur noch weg, ich weiß nicht ob es dich verletzt hat dass ich so schnell wieder abgehauen bin wo du mir doch nur helfen wolltest. Du hast mich an meinem Handgelenk festgehalten, wolltest mich zum Umdrehen bringen, aber ich flüsterte nur ‚nein‘. Ich saß alleine an einem Tisch dann kamst du wieder um die Ecke. Hast dich gegenüber von mir gesetzt und hast mir was versprochen. Der Moment in dem ich dir von meinem Blog erzählte. In dem Moment erzählte ich dir dass ich meine Gefühle nicht anders verarbeiten kann. Und es tut mir leid dass ich dich dann danach noch angelogen habe, ich sagte mir geht es jetzt wieder besser… das war gelogen…




Montag, 3. Dezember 2012

please don't leave me.

Ich will nicht dass du mich verlässt, Ich will nicht dass dich jemand aus meinem Leben zieht, ich brauche dich hier bei mir und ich kann es nicht gebrauchen wenn sich jemand einmischt.

Ich habe Angst du verlässt mich, habe Angst dass ich dir nicht mehr so wichtig bin wie ich einmal war. Ich will nicht dass es andere besser machen wie ich, Ich will das nicht.

Man sagt dass sich Menschen erst verlieren müssen um wieder zusammen zu kommen, aber wieso verliert man überhaupt eine Person die einem doch so wichtig ist? Was muss passieren damit sich ‚Seelenverwandte‘ trennen, wie stark die Gefühle sein müssen, und das Leid.

Aber wie stark werde ich darunter leiden, und wie stark wirst du darunter leiden? Wirst du überhaupt traurig sein wenn wir uns nicht mehr so oft sehen, hast du Angst MICH zu verlieren?

Ich hasse es wenn du andere Personen bevorzugst, wobei du doch immer sagst dass wir uns nie trennen würden, trotzdem hältst du dich von mir fern und weichst mir aus.

Keine Ahnung ob wir für immer verbunden sind.

Ich weiß nur dass wir es jetzt noch sind und daran wird sich JETZT auch nichts ändern.

Aber dann ist da noch die Gewissheit  dass du eines Tages die Farbe meiner Augen vergessen wirst.

                                                     
 

Sonntag, 2. Dezember 2012

I'm just afraid.

Einfach ohne Grund traurig sein, von glücklich zu traurig, es muss nicht mal was Schlimmes passiert sein. Es passiert immer wenn ich zu viel Zeit zum Nachdenken habe, abends wenn ich in meinem Bett liege kann ich über alles nachdenken, mich in Sachen reinsteigere ohne es zu merken. Kommt dann noch ein trauriges Lied steht meine Welt Kopf.

Ich habe Angst vor der Zukunft und die schlimmen Dinge der Vergangenheit scheinen wieder Real zu werden. Ein ganz komische Zustand wo ich nicht weiß wie es mir wirklich geht, ich weiß eigentlich bin ich glücklich aber trotzdem laufen mir die Tränen die Wange hinunter. Ich habe keine Ahnung wie ich mich verhalten soll, und ich hab auch keine Ahnung wie andere mich behandeln sollen. Ich weiß selber nicht was ich in der Situation von anderen Erwarte.

Am Ende läuft es immer aufs selbe hinaus: Ich ziehe mich zurück.

Ich kann anderen nicht in die Augen schauen, Ich will das keiner meine Tränen sieht, Ich will nicht dass man mich für schwach hält, kämpfe mit der Schlinge die um meinen Hals geschnürt ist und mir die Luft abdrückt.

Ich kann nichts dagegen machen, ich kann meinem gegenüber nicht einmal in die Augen schauen wenn es mir schlecht geht.
 
 
 

Freitag, 30. November 2012

Daddy's girl? No.

Du kannst dich nicht ein einziges Mal normal verhalten, ständig musst du mich blamieren, mich anschreien oder beleidigen. Wegen dir wollte keiner zu meiner Geburtstagsparty kommen, aus Angst was auf die fresse zu bekommen.

Die aggressiver blick bin ich schön gewohnt, die anderen bekommen Angst, würden am liebsten davon laufen. Weißt du wie viel Angst in mit steckt wenn du mich mit diesem blick ansiehst? Als würdest du mich gleich verprügeln.

Ich habe jedes Mal Angst wenn es heißt dass du mich irgendwo abholst oder irgendwo mitkommst. Solange mich keiner mit dir sieht ist noch alles okay, aber sobald Freunde dabei sind bekomm ich ein unwohles Gefühl. Ich habe Angst dass sie sich von mir anwenden wenn sie dich sehen, angst dass sie denken ich bin so wie du, manchmal denke ich mir dass wir nicht aus der gleichen  Familie kommen. Bei dir werden Konflikte mit einem Schlag ins Gesicht gelöst.

Man sagt man soll sich nicht für seine Familie schämen… Es ist zu spät.

Ich hasse dich Dad.



Donnerstag, 29. November 2012

I don't know

Diese Selbstzweifel bringen mich um. Ich will es nicht mehr hören, ihr sagt zu mir dass ich so wunderschön bin, ich stehe vor dem Spiegel und finde mich hässlich, nicht meinen  Körper, sondern mein Gesicht. Ich hab keine Ahnung wie ich darüber hinweg kommen soll aber irgendwie muss es gehen. Jedes Foto das von mir gemacht wird würde ich am liebsten löschen. Ich bin total selbstkritisch, schaue auf die kleinsten Details in meinem Gesicht und verfluche sie. Ich will einen Tag überstehen ohne zu denken dass ich viel schöner aussehen könnte. Egal wo ich hingehe, ich sehe überall wunderschöne Menschen und ich, ja ich sitze da und frage mich wieso ich nicht auch so sein kann. Menschen die beliebt sind, die selbstbewusst sind und die sich selber hübsch finden. Ich bin keiner von diesem Menschen. Ich bringe mich selbst noch um das weiß ich genau, mit dieser Einstellung kann man nichts erreichen, aber es ist so schwer das Blatt zu wenden wenn man Jahre damit verbracht hat die Makel an sich aufzuzählen...









Mittwoch, 28. November 2012

you've changed


Was hab ich mir nur vorgemacht? Dachte ich wirklich du würdest dich für mich interessieren? Wie konnte ich so dumm sein. Alles war perfekt doch dann hast du dich nicht mehr gemeldet, hast mich in Facebook entfernt, hast deine Nummer geändert, ich kann dich nicht verstehen du sagtest ich bin dir wichtig? Wie oft habe ich dir erzählt dass ich nicht mehr verarscht werden will? Wie oft habe ich dir meine Probleme erzählt? Du sagtest du würdest mich nie verletzten und immer bei mir sein aber das war eine Lüge. Was mir das Herz gebrochen hat war deine sms, sie hat mich zerrissen du hattest Geburtstag, ich schrieb dir eine sms du antwortest ‚wer bist du‘. Du sagtest ich könnte immer zu dir kommen, du hast gesagt ich kann dir vertrauen aber am Ende brichst du mir das Herz mit nur einem Satz, aber das lustige ist dass es nicht mal so weh tut, mir war es irgendwie schon klar gewesen, du schienst so perfekt, du musst eine hacken haben und glaub mir, ich hab ihn gefunden. Ich wurde schon so oft verletzt dass es mir nichts mehr ausmacht, ich sollte weinend im Bett liegen, mich so fühlen als ob meine Welt untergeht aber ich weiß dass das erst der Anfang ist, ich setzte meine Krone wieder auf, wische mir die Tränen aus dem Gesicht und geh hinaus. Tue so als ob nichts gewesen wäre, so wie immer.

Es ist als hätte es meine Tränen nie gegeben.

Donnerstag, 22. November 2012

emotionless.

Manchmal denke ich dass ich kein Herz habe, ich wurde zu oft enttäuscht, belogen und betrogen, mich bringt so schnell nichts mehr aus der Fassung. Mir ist es egal wenn ich mit einer geliebten Person streit habe, es trifft mich nicht mehr, Menschen kommen und gehen. Meiner Mutter ist etwas Schlimmes passiert, manche würden tagelang in der Ecke sitzen und weinen, ich mache mir keine Sorgen. Ich habe kein Herz mehr, es ist leer, kein Platz für Gefühle und so ein kram. Ich werde sowieso nur wieder verletzt. Ich habe eine Mauer um mein Herz gebaut, so wie ich es für richtig halte um den Problemen aus dem Weg zu gehen. Mir ist es egal wie andere mich behandeln, früher oder später wird sich das Blatt wenden und mein Herz wird ein zerrissenes stück sein. Ich kann es selber nicht verstehen wieso ich mir keine Sorgen mache wenn ich dabei bin Menschen die mir wichtig sind zu verlieren. Zu viele Menschen haben sich schon von mir abgewandt, es ist nichts Neues für mich. Ich bin nicht eiskalt geworden, ich habe es nur satt verletzt zu werden.


Montag, 19. November 2012

Sorry that I wasn't good enough for you.

Von allen Menschen die ich kenne warst du mir am wichtigsten, aber die Tatsache wie egal ich dir bin hat mich schwer getroffen. Ich hatte Angst dass ich dich mal verlieren werde und jetzt stehe ich fast davor. Man sagst wenn du es liebst lass es gehen, ich lasse dich gehen, doch werde ich niemals vergessen dass ich nie gut genug für dich war.




Sonntag, 18. November 2012

I'm growing

Alte Tagebücher durchlesen und denken wie schön die Zeit doch war. Früher hab ich mir noch sorgen darum gemacht welche Kleider ich meiner Barbie anziehe, welche schuhe dazu…

Ich wollte unbedingt erwachsen werden, aber jetzt merke ich wie schön es doch war. Ganz egal wie schlecht meine Kindheit war, sie war besser wie jetzt.  Mir war nicht bewusst dass je älter ich werde ich umso mehr Freunde verlieren werde.

Früher habe ich gehofft dass die Zahn Fee vorbei schaut, heute  frage ich mich ob mir überhaupt noch etwas Freude bereitet.

Ich habe Angst vor der Zukunft, Angst davor alle meine Freunde gehen zu sehen, Angst zu sehen wie ich älter werde und sich alles ändert.

Irgendwann werde ich alleine sein, nichts ist für immer.

Ich spüre jede Emotion und alle Gefühle von früher wieder. Das Gefühl  von Wärme und Liebe wenn ich bei meiner Oma war, ich weiß noch dass ich traurig war weil mein Bruder mir den Kuchen weggegessen hat, Erinnerungen bei denen ich heute grinsen muss.

Wie sich das alles entwickelt hat, Ich und die ganze Welt. Früher bin ich nicht mal an die Keksdose gekommen, morgen fahre ich schon mit dem Auto in den Supermarkt.

Die Zeit ist wie im Flug vergangen und das macht mich echt traurig, meine Oma hat gestern gesagt dass sie sich wünscht dass ich wieder klein bin, dass an Weihnachten das ganze Geschenkpapier in  der Wohnung rumliegt und ich der Familie ganz stolz meine neue Puppe präsentiere. Aber das traurige ist, das es nie mehr so sein wird wie es einmal war.

 

Samstag, 17. November 2012


Zwei Herren, beide ernsthaft erkrankt, belegten dasselbe Krankenzimmer. Einer der Herren hatte die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde aufzusetzen, damit die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfließen konnte.

Sein Bett stand am einzigen Fenster des Raumes.  Der andere Herr musste die ganze Zeit flach auf dem Rücken liegen.  Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang. Sie sprachen von ihren Frauen und Familien, ihrer Heimat, ihren Jobs, ihrem Militärdienst und wo sie im Urlaub waren. Jeden Nachmittag, wenn der Herr im Bett am Fenster sich aufrecht hinsetzte, ließ er die Zeit vergehen, indem er seinem Zimmernachbarn all die Dinge beschrieb, die er draußen am Fenster sah.

Der Herr im anderen Bett begann aufzuleben in jeder dieser Stunden, wo  seine Welt erweitert und belebt wurde durch all die Geschehnisse und Farben der Welt dort draußen.

Das Fenster überblickte einen Park mit einem schnuckligen See. Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser während Kinder ihre Modellboote segeln ließen. Junge Verliebte bummelten Arm in Arm durch die unzählig bunten Blumen und eine schöne Aussicht auf die Silhouette der Stadt lag am Horizont.

Wenn der Herr am Fenster all dies beschrieb mit allen kleinsten Details, schloss der Herr auf der anderen Seite im Raum die Augen und stellte sich die bildhaften Szenen vor. An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine vorüberziehende Parade. Obwohl der andere Herr die Kapelle nicht hören konnte, konnte er sie vor seinem geistigen Auge sehen, während der Herr am Fenster sie mitanschaulichen Worten beschrieb. Tage, Wochen und Monate vergingen.

Eines Morgens, die Tagschwester kam um Wasser für das Bad zu bringen, fand sie den leblosen Körper des Herrn am Fenster, der friedvoll in seinem Schlaf verstorben ist. Sie war traurig und rief die Bediensteten, um die Leiche wegbringen zu lassen. Nach einer angemessenen Weile fragte der andere Herr, ob man ihn ans Fenster verlegen könnte. Die Schwester war erfreut über den Tausch und nachdem sie sich vergewisserte, dass er sich wohlfühlt, ließ sie ihn allein. Langsam, schmerzvoll stützte er sich auf einen Ellenbogen um seinen ersten Blick auf die echte Welt draußen zu richten. Er strengte sich an, sich langsam zu drehen um aus dem Fenster am Bett zu gucken. Es zeigte auf eine leere Wand.

Der Mann fragte die Schwester, was seinen verstorbenen Zimmernachbarn veranlasst hatte, ihm so wundervolle Dinge von draußen vor dem Fenster zu erzählen.

Die Schwester erwiderte, dass der Herr blind war und nicht einmal die Wand sehen konnte.

Sie sagte "Vielleicht wollte er Sie nur aufmuntern."
 
 

Epiloge:

Es ist eine riesige Freude, andere glücklich zu machen, ungeachtet  unserer eigenen Situation. Geteiltes Leid ist halbes Leid, doch Freude, wenn geteilt, ist doppelte Freude.

Wenn Du Dich reich fühlen möchtest, zähle all die Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann.

 
 
 

Freitag, 16. November 2012

Game Over.


Wie wichtig bin ich dir eigentlich?

Alle Dinge die du mit mir gemacht hast machst du nun mit ihr. Dinge die ich dir schreibe schickst du an sie weiter, Dinge die ich dir im Vertrauen geschrieben habe, Nachrichten in denen ich ausdrücke dass du mir wichtig bist.

Du sagst ich bin dir wichtig? Wieso meldest du dich dann mal zwei Wochen nicht mehr bi mir.

Du sagst ich bin die schönste? Wieso schreibst du das jeder?

Du sagst ich bin deine beste Freundin? Wieso ist bei dir jede deine beste Freundin?

Denkst du wirklich ich bin so blöd und merke nicht dass du nur mit mir spielst?

Dir liegt kein stück an mir oder warum ist dir jeder wichtiger als ich? Wieso lügst du mich an, wieso hintergehst du mich?  

Game Over.

Dienstag, 13. November 2012

nicht alle schmerzen sind heilbar

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen

Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,

Werden sie Stein.

 
Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,

Sie scheinen zerronnen wie Schaum.

Doch du spürst ihre lastende Schwere

Bis in den Traum.

 
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,

Die Welt wird ein Blütenmeer.

Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,

Da blüht nichts mehr.

 ~Ricarda Huch~

 

Montag, 12. November 2012

I want to be more.

Wieso fällt es mir nur so schwer meine Gefühle zu zeigen? Es macht mich krank. Ich will so viel sagen, am liebsten würde ich alle meine Gefühle und Gedanken in die Welt schreien, doch ich bleibe still.

Ich beneide Menschen die das könne, die einfach sagen können was sie denken, was ihnen durch den Kopf geht, die einfach selbstbewusst sind. Aber so bin ich nicht und so werde ich es auch niemals sein.

Wir gerne würde ich dir sagen was ich für dich empfinde, wie gerne würde ich dir sagen dass ich dich nicht leiden kann, wie gerne würde ich alle meine Gefühle frei lassen, doch ich bleibe still.

Wieso kann ich so was nicht? wurde ich zu oft enttäuscht, verletzt und schlecht gemacht? Wieso hab ich so eine Angst davor anderen zu sagen was ich wirklich will?

Will ich nicht ausgelacht werden? Aber was ist denn sie gut finden was ich sage… woher soll ich wissen wie die Menschen auf mich reagieren wenn ich ihnen sage wie es mir wirklich geht?

Ich will mal das komplette Gegenteil von mir sein, vorlaut, selbstbewusst, beliebt, aber ich weiß selber dass das nie der Fall sein wird.



Dienstag, 30. Oktober 2012

LIES.

Diese Ungewissheit wenn man nicht weiß wie es weiter gehen soll…

Wenn man nicht weiß was man noch versuchen könnte um alles besser zu machen, das Gefühl wenn man am Verzweifeln ist.

Diese Ungewissheit wenn man nicht weiß ob er es ernst meint, wenn man nicht weiß ob man ihm die Komplimente glauben soll oder nicht, das Gefühl dass entsteht wenn er dich anschreibt, was könnte aus uns werden?

Soll man ihm seine Komplimente abkaufen, sein süßes Getue, seine süß wirkende Dummheit? Soll man ihm glauben oder bin ich nur eine von vielen die er schon dadurch verarscht hat? Ich hab keine Ahnung was ich tun soll.
Wenn ich ihn anfange zu ignorieren bekomme ich ein schlechtes Gewissen und er wird sich von mir abwenden, so wie alle anderen. Wenn ich aber in die offensive gehe wird er vielleicht denken ich bin verrückt weil er seine Worte nicht ernstgenommen hat...
 
 

Montag, 29. Oktober 2012

happy.

Wenn man sich so auf etwas freut dann muss es einfach aus dem Herzen kommen, egal ob man zu Freuden geht die man eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen hat oder auf ein Paket wartet. Wenn man sich auf etwas so sehr freut dass man schon ganz nervös wird dann ist es wahre Freude die aus dem Herzen kommt…

Wenn man sich so auf eine Person freut die man über alles liebt und sie dann endlich wieder sieht ist das das schönste Gefühl aller Zeiten. Allein der Gedanke daran zaubert mir ein lächeln ins Gesicht. Ich sehe es schon vor mir, ich werde schon anfangen im Bus zu grinsen weil ich mich so sehr freue. Gestern Abend war ich schon ganz nervös. Aber auf eine gute weise…

Es ist einfach nur so schön eine Person oder etwas zu haben dass solche Gefühle in uns auslöst. Einfach mal glücklich sein, sich auf etwas freuen, egal wie schlecht es einem geht. Der Gedanke dass alles perfekt wird…
 
 
 
 

Freitag, 26. Oktober 2012

we are strangers with memories

Glaubst du wirklich ich werde dir verzeihen? Glaubst du wirklich ich kauf dir deine ganzen lügen ab? Ich dachte ich wäre dir wichtig, aber anscheinend doch nicht. Du sagst mir jeden Tag dass ich die beste bin, dass du nicht ohne mich leben könntest. Blah blah blah, schön dass ich dir wirklich so wichtig bin, macht den Anschein als wär dir jede wichtig…wichtiger als ich.

Wie oft wurde ich schon von dir belogen? Du bist immer für mich da wenn ich was brauche, ja ja ja.

Du erzählst mir dinge die mich zu dir aufschauen lassen, dann finde ich trauriger weiße raus dass du mir nur lügen aufgetischt hast. Ich sag dir eins, wer lügt muss ein gutes Gedächtnis haben, und glaub mir, das hast du nicht!

Du glaubst wirklich dass ich dir das alles abkaufe? All die Geschichten die du mir erzählt hast, all die Komplimente die du mir gemacht hast!? Ich bin nicht blöd.

Ist dir überhaupt bewusst dass es nie mehr so sein wird wie früher? Das wir nie mehr so viel Spaß haben werden? Das ich dir nichts mehr von mir erzählen werde? Ist dir bewusst dass wir bald nur noch Fremde sein werden?

 

Das schlimmste ist dass du nichts dafür tust dass ich noch bei dir bleibe...


 
 

 

Freitag, 19. Oktober 2012

think less

Wie schnell die Zeit doch vergeht. Jeder Tag vergeht so schnell,  aber ich will nicht dass es endet. Dinge die man vor kurzen noch gemacht hat enden im nichts, weil dafür einfach die Zeit fehlt. Ich bin von morgens bis abends weg weil ich zu viele Dinge zu tun hab, ich habe keine Zeit mehr für die Menschen die ich liebe und keine Zeit mehr für die dinge die ich liebe. Für was lohnt es sich zu leben wenn man keine Zeit mehr hat für die dinge die man liebt? Wenn man auf alles verzichten muss nur um sich um was anderes zu kümmern? Sag mir, für was lohnt es sich wenn man Zeit mit Dingen verschwenden muss die man in Wahrheit gar nicht will? Natürlich, man hat wunderschöne Momente erlebt, gewollt oder ungewollt, man hat so viel gelernt, man hat viele falsche Entscheidungen getroffen die unser Leben geprägt haben. Jeder Tag ist ein Geschenk und vielleicht tut einem mal die Abwechslung ganz gut!? Natürlich sollte man die Menschen nicht vergessen die immer für einen da waren, die immer alles für dich getan haben, die Menschen die dich immer unterstützt und dir ihre liebe gegeben haben, aber irgendwann wird alles den Bach runtergehen. Und so ist es bei mir auch, festzustellen dass die beste Freundin keine beste Freundin ist, festzustellen dass man einfach nur in einer Traumwelt gelebt hat, festzustellen dass das Leben eigentlich gar keinen Sinn hat. Wozu leben wir? Um das zu tun was andere uns vorschreiben! Um Dinge zu tun die wir nicht machen wollen! Um Dinge anzuhören die wir nie erfahren wollten! Für das Leben wir? Warum lebt nicht jeder so wie er es will, wozu diese blöden Vorschriften? Soll doch jeder seinen Tag damit verbringen mit was er will, aber wir müssen uns ständig nach neuen Sachen richten, hab ich genug Geld? Hab ich genug Zeit? Hab ich genug für die schule gelernt? Die ganze Zeit unter Druck stehen und nicht wissen was als nächstes kommt, wenn sich die Hausaufgaben häufen und dein Zimmer ein reinstes Caos ist weil du keine Zeit zum Aufräumen hast. Ich kann froh sein dass ich noch Zeit zum Atmen hab.

Samstag, 13. Oktober 2012

I confess

Du kennst mich nicht. Du wirst mich auch nie kennen. Mich willst du gar nicht kennen.

Früher hab ich immer bei meiner Oma gespielt, ich wollte gar nicht nachhause… Zu viel Angst…

Wie oft wurde ich grundlos von dir angeschrieben? Wieso wurde ich so oft von dir geschlagen? Wenn du besoffen warst, warst du wie ein anderer Mensch. Ich  bin nicht gerade stolz auf dich! Wie oft hab ich mir eine ganz normale Familie gewünscht, wo man über alles reden kann. Doch wie oft wurde ich von dir enttäuscht? Wie oft habe ich mir gewünscht dass Ich so eine Familie wie meine Freunde haben könnte? Wie oft wollte ich schon von zuhause weglaufen? Aber ich hatte Angst um meinen Bruder. Wie kannst du nur in den Spiegel schauen? Du widerst mich an. Werde ich mal so wie du? Ich hoffe nicht. Du bist ein Monster und ich hoffe dein Leben ist bald zu ende. Wie oft wollte ich schon zur Polizei gehen? Hatte aber angst dass du noch wütender wirst. Wegen dir wollte ich mich schon vom Balkon stürzen. Ein fall,  fünf Sekunden, boom und du bist tot. Hast du eine Ahnung wie oft ich mich im Zimmer eingesperrt habe, in der Hoffnung dort bin ich geschützt, wie oft habe ich nach meiner Mutter gerufen doch sie hat dich auch noch unterstützt. Sie stand einfach daneben, als wäre es normal. Ein Schlag, und noch einer. Wie oft musste ich wegen dir weinend einschlafen, wie oft hatte ich Alpträume wegen dir? Wie oft habe ich mir gewünscht dass mein Herz aufhört zu schlagen. Ich hatte mehr als einmal einen Schutzengel, glaub mir ich wäre schon lange weg. In einer besseren Welt wo ich dein Gesicht nicht mehr jeden Tag sehen muss. Wie oft hatte ich Angst etwas falsch zu machen? Wie oft hatte ich Angst etwas zu sagen? Wie oft hatte ich Angst jemanden  um Hilfe zu bitten? Du hättest mir sowieso nicht geholfen. Eine Nacht bei Freunden zu verbringen war ein Luxus, keine Angst zu haben, und einfach mal das Gefühl haben in einer perfekten Familie zu sein. Du bist der Grund wieso ich nie eine Familie hatte. Wie oft wollte ich mir schon die Pulsader aufschneiden nur damit ich nicht mehr die schmerzen spüren muss? Ihr wollt wissen wieso ich so leise bin!? Es liegt daran dass ich einfach nur Angst habe.



Und ja, das ist eine echte geschichte, meine geschichte.